Fazit

Canonical hat in den letzten Jahren mit Unity, Mir und Upstart bereits einige Alleingänge gestartet. Keiner davon bricht aber so drastisch mit Debian wie das Verlassen der gemeinsamen Paketbasis. Allerdings ist es allgemein bekannt, dass herkömmliche Systeme zum Verwalten von Software, so gut sie für den Anwender funktionieren, für Entwickler einige Probleme aufwerfen.

Sogar Linus Torvalds beschwerte sich schon darüber, der Aufwand, Pakete für verschiedene Systeme anzubieten, sei für Entwickler viel zu hoch und eines der großen Hindernisse für den Erfolg von Linux auf dem Desktop. Hier bietet ein neues Format wie Snappy Personal möglicherweise neue Chancen, sobald es einmal ausgereift ist.

Es gehen allerdings sicher noch Jahre ins Land, bis die Migration bei Ubuntu vollzogen ist. Selbst dann bleibt immer noch die Frage offen, ob andere Distributionen sich die Entwicklung zu eigen machen. 

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