Innere Werte

Im Testgerät steckte eine 256 GByte große SSD des Typs SanDisk X110, die Dell in nicht weniger als fünf Partitionen unterteilt: Das Root-Dateisystem liegt zusammen mit den Home-Verzeichnissen auf einer rund 200 GByte großen Partition, die Swap-Partition umfasst 31 GByt.

Neben einer etwa 500 MByte großen Partition für den EFI-Bootloader (EFI System Partition) gibt es zwei weitere mit FAT32 formatierte, aber nicht eingehängte Plattenabschnitte. Den ersten davon belegt bis fast an den Rand seiner rund 3 GByte ein Wiederherstellungssystem, das der Assistent aus Abbildung 2 auf Verlangen zurückspielt. Die zweite FAT32-Partition ist knapp 40 MByte groß, versteckt und komplett leer.

Des Weiteren steckt im Precision M3800 der für professionelle Workstations gedachte Nvidia-Grafikchip Quadro K1100M. Für diesen installiert Dell in Ubuntu den proprietären Nvidia-Treiber in Version 340.46 vor. Zum Umschalten auf diese Grafikkarte nutzt Dell die Prime-Technik: Mit sudo prime-select nvidia schalten Sie auf den Nvidia-Chip um, sudo prime-select intel wählt die stromsparende Intel-Grafik aus. Der eingestellte Grafikchip bleibt auch nach einem Neustart aktiv.

Der Touchscreen des Precision M3800 funktionierte zwar unter Ubuntu einwandfrei, erweist sich in der Praxis aber eher als Gimmick: Zum einen verschmieren Fingerabdrücke schnell den Bildschirm, zum anderen lässt sich mit dem Finger nur selten der gewünschte Menüpunkt treffen.

Tuxedo Book XC1505

Beim Öffnen der Verpackung des Tuxedo-Testrechners fielen uns neben dem Netzteil und einem kleinen Reinigungstuch auch ein Handbuch und eine DVD mit Ubuntu 14.04 entgegen. Wer doch lieber Windows installieren möchte oder muss, für den gibt es noch zwei passende Treiber-DVDs. Da das Testgerät kein DVD-Laufwerk besaß, wäre allerdings ein USB-Stick sinnvoller gewesen. Windows selbst ist nur gegen Aufpreis zu haben. Als nette Zugaben lagen in der Verpackung noch ein Notizblock, ein Mauspad mit Tuxedo-Aufdruck sowie zwei Plakate mit einem Comic-Pinguin.

Das Handbuch enthält eine Kurzanleitung in vier Sprachen. Es erläutert die Inbetriebnahme, stellt die Anschlüsse vor und widmet sich sogar der Konfiguration eines RAIDs – eine auf Notebooks eher selten genutzte Funktion. Weitere Abschnitte erklären die mitgelieferte Windows-Software, zu Linux schweigt sich auch das Tuxedo-Handbuch aus. Immerhin fällt die Kurzanleitung ausführlicher aus als das Faltblatt von Dell. Eine kopierte DIN-A4-Seite weist schließlich noch auf die Tuxedo-Support-Datenbank hin. Dort findet man Hilfsskripte, weitere Anleitungen, Treiber und BIOS-Updates [3]. Des Weiteren macht das Blatt darauf aufmerksam, dass man die Webcam immer erst explizit mit einer Tastenkombination aktivieren müsse. Auf unserem Testgerät allerdings war das nicht notwendig, Cheese zeigte sofort ein Bild an.

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