Fazit

Neben LaTeX-Schwergewichten wie Texmaker oder Kile, eher alternativen Ansätzen wie Gummi und LyX sowie webbasierten Editoren wie ShareLaTeX, die kollaboratives Arbeiten ermöglichen, erweist sich LaTeXila als leichtgewichtige Alternative für Gnome- und XFCE-Nutzer, die Anwendungen auf Basis des Toolkits ihrer Desktop-Umgebung bevorzugen – im Falle von LaTeXila also GTK.

Richtig konfiguriert, bietet LaTeXila ähnlichen Komfort wie Texmaker oder Kile. Allerdings fallen an einigen Ecken doch noch Schwächen auf. Um diese auszubügeln und die Anwendung voranzutreiben, sammelt der Entwickler Sébastien Wilmet derzeit Spendengelder ein (siehe Kasten "Spendenaufruf"). Sie sollen ihm die Freiheit geben, einige Monate exklusiv an LaTeXila zu arbeiten. 

Spendenaufruf

Für die weitere Entwicklung von LaTeXila sucht der Hauptentwickler Sébastien Wilmet nach Spendengeldern [2]. Der Plan sieht zwei Meilensteine vor: Bei einer Spendensumme von 2500 Euro möchte Wilmet einen Monat exklusiv an dem Projekt arbeiten und längst überfällige Verbesserungen implementieren sowie diverse Fehler beheben. Sollten 10 000 Euro zusammenkommen, die Wilmet vier Monate Einkommen sichern, möchte er eine "solide" Auto-Vervollständigung sowie eine Live-Vorschau in LaTeXila ergänzen. Dabei sollen auch für Gedit (das als Basis für die Editorkomponente von LaTeXila dient) einige Verbesserungen abfallen.

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