Fazit

Dank der nützlichen kleinen Passwortverwaltung Gpgpwd müssen Sie Anmeldedaten nicht mehr in den kleinen grauen Zellen oder auf Zetteln in der Schublade verstauen. Bei einem Festplattendefekt oder einem Diebstahl geht die Liste mit den Passwörtern jedoch verloren. Zwar kann dank Verschlüsselung ein Langfinger nicht an die gespeicherten Passwörter gelangen, Sie selbst bleiben dann jedoch erst einmal von den gespeicherten Konten ausgesperrt.

Sie sollten daher regelmäßig ein Backup der Passwortdatei und der GnuPG-Schlüssel (im Verzeichnis ~/.gnupg) anlegen. In wichtigen Fällen sollten Sie zudem die Passwörter auf einem Zettel notieren und in einem Bankschließfach deponieren. Des Weiteren läuft Gpgpwd nur auf Linux, ein Abgleich der Passwortlisten auf andere Rechner gelingt zudem nur umständlich über Git-Repositories (siehe Kasten "Git"). 

Git

Kenner der Versionsverwaltung Git können mit ihr die gespeicherten Passwörter auf mehreren Rechnern synchronisieren. Dazu stecken Sie zunächst mit dem Befehl gpgpwd git init die Passwort-Datei in ein neues Git-Repository. Bevor gpgpwd zukünftig Änderungen an der Datei vornimmt, setzt es im Hintergrund erst ein git pull ab, schreibt dann die Änderungen und führt abschließend ein git commit gefolgt von git push aus. Über die Befehle gpgpwd git pull, gpgpwd git fetch und gpgpwd git push gleichen Sie die Git-Datei mit anderen Git-Repositories ab. Analog klont gpgpwd git clone git://example.com/gpgpwd/ das unter git://example.com/gpgpwd/ lagernde gpgpwd-Repository.

Infos

[1] Gpgpwd: http://random.zerodogg.org/gpgpwd/

[2] Gpgpwd herunterladen: http://random.zerodogg.org/gpgpwd/download/

[3] E-Mails mit GnuPG verschlüsseln: Peter Kreußel, "Ausgezapft", LU 09/2013, S. 36, http://www.linux-community.de/30105

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