Feinheiten

Die Darstellung der Zeitleiste lässt sich skalieren. Dazu halten Sie [Ctrl] gedrückt und ändern mit dem Mausrad den verwendeten Maßstab. Ohne die Taste verschieben Sie den angezeigten Bereich mit dem Mausrad. Um lediglich die Event-Einträge selbst zu vergrößern oder verkleinern, drücken Sie [Alt] statt [Ctrl].

Die Event-Marken lassen sich mit einem Mausklick aktivieren, ein schmaler Rahmen mit drei Anfassern kennzeichnet diesen Zustand. Nun können Sie das Event manipulieren. Um mehrere Events zu aktivieren, klicken Sie diese bei gehaltenem [Ctrl] an. Mit [Alt] und den Pfeiltasten sortieren Sie übereinanderliegende Events – sowohl Zeitpunkte als auch Zeiträume – in der Reihenfolge von oben nach unten im Fenster um. Mit der Maus lassen sich die Events in diesem Modus verschieben (mittlerer Anfasser), vergrößern und verkleinern (äußere Anfasser). In einem Container enthaltene Events vergrößern automatisch auch den umschließenden Container, sobald Sie sie entsprechend skalieren.

Alle in einem Container enthaltenen Events lassen sich gemeinsam verschieben, was die primäre Funktion des Containers widerspiegelt. Können Sie den Container nicht direkt anwählen, weil er vollständig mit Zeiträumen ausgefüllt ist, halten Sie [Alt] gedrückt und klicken ein beliebiges enthaltenes Event an. Timeline markiert dann statt des fraglichen Events den gesamten Container.

Events löschen Sie wahlweise mit einem Doppelklick und [Entf] oder über den entsprechenden Eintrag im Kontextmenü (Abbildung 5). Dort finden Sie mit Sticky Baloon auch eine Möglichkeit, die zu einem Eintrag gehörenden Tooltipps dauerhaft anzeigen zu lassen.

Während das Kontextmenü für die Events sehr einfach ausfällt, verbergen sich im allgemeinen Timeline-Kontextmenü (Abbildung 6) eine große Anzahl von Funktionen. Sie erreichen diese über die rechte Maustaste, sofern der Mauszeiger nicht über einem Event steht.

Dort finden Sie auch die Import- und Export-Funktionen, mit denen Timeline bestehende Zeitleisten in die aktuelle einbinden kann beziehungsweise die aktuelle Zeitleiste in Form von Bildern oder Vektorgrafiken auszugeben vermag. Diese Funktion setzt ein installiertes Paket pysvg voraus.

Abbildung 5: Das übersichtliche Kontextmenü für die Events kontrastiert stark …
Abbildung 6: … zur etwas verwirrenden Struktur des allgemeinen Kontextmenüs von Timeline.

Fazit

Hinter dem auf den ersten Blick so unscheinbar daherkommenden Timeline verbirgt sich eine komplexe, umfangreiche Anwendung. Wer das Programm erst einmal verstanden hat, wird es vermutlich auch mögen, nicht zuletzt wegen der klaren Darstellung und der einfachen Anwendungsmöglichkeiten. Durch die doppelten Gliederungen in Kategorien und Container lassen sich auch komplexere zeitliche Abläufe gut abbilden. Einzig die extrem schmale Dokumentation – Sie erreichen sie im Help-Menü unter Contents | Getting startet tutorial – schmälert den Spaß etwas. 

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Kommentare
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Rüdiger Strach (unangemeldet), Samstag, 11. Februar 2017 16:02:26
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