Einfach zu benutzen

Haben Sie die Software gemäß Ihren Wünschen konfiguriert, geht es an das Befüllen mit den Adressen der zu überwachenden Feeds. Zuerst sollten Sie klären, ob Sie die Feeds thematisch gruppiert in Ordnern unterbringen wollen, was bei größeren Sammlungen zu verschiedenen Themen immer Sinn ergibt.

Über den kleinen Haken neben dem Pluszeichen links oben erstellen Sie neben neuen Einträgen für Feeds zusätzlich Ordner, um die Feeds zu sortieren. Zum Einfügen eines neuen Eintrags genügt die Eingabe der URL der entsprechenden Seite, das Programm extrahiert daraus die Adresse (Abbildung 5). Alternativ navigieren Sie vorher auf der Webseite zur RSS-Adresse und nutzen diese dann direkt.

Abbildung 5: Zum Erstellen eines Eintrags für einen Feed genügen ein Name und die entsprechende URL.

Haben Sie bereits mit einem anderen RSS-Reader gearbeitet – egal, ob lokal, im Netz oder als Bestandteil eines anderen Programms –, dann sollten Sie überprüfen, ob dieses Programm eine Funktion zum Export der Daten aufweist, die es ermöglicht, sämtliche dort abonnierten Feeds im OPML-Format zu speichern. Dann bestünde die Chance, die Daten über die Import-Funktion von QuiteRSS einzulesen.

Im Test übernahm das Programm in einem ersten Versuch eine Datei mit rund 400 Feeds klaglos binnen Sekunden und aktualisierte die Feeds in weniger als 30 Sekunden. Auch die rund zehnfache Feed-Menge bereitete dem Programm bei weiteren Probeläufen keinerlei Probleme. Allerdings machen solch große Datenmengen an anderer Stelle Schwierigkeiten: beim menschlichen Verarbeitungsvermögen. Mit einigen Optionen reduzieren Sie daher besser die Menge der neuen Nachrichten, die sich im Laufe der Zeit ansammeln (Abbildung 6).

Abbildung 6: Nimmt die Informationsflut überhand, reduzieren Sie die Menge mit einigen einfachen Optionen.

Ansichtssache

Die Software bietet zwei Ansichten zum Darstellen der Inhalte. Zwischen diesen schalten Sie im Menü über Ansicht | Layout um. Die klassische Variante, als Standard voreingestellt, zeigt lediglich Überschriften, während der als Zeitung bezeichnete Stil einen meist kurzen Anriss dessen zeigt, was sich hinter der Überschrift verbirgt. Hier entscheiden Geschmack oder Gewohnheit.

Das Programm erlaubt das Öffnen von einzelnen News, Ordnern und Kategorien in Tabs. Diese Reiter erleichtern die Navigation enorm, wenn Sie mit vielen Feeds arbeiten und einige davon zum späteren Lesen zurückstellen möchten, ohne die derzeitige Arbeit zu unterbrechen. Um Beiträge automatisch in Kategorien zu ordnen, bietet es sich an, entsprechende Filter zu definieren (Abbildung 7)

Abbildung 7: Filter ordnen Nachrichten mit spezifischen Inhalten direkt einer bestimmten Kategorie zu.

Als besonders interessant empfundene News reichen Sie mittels der eingebauten Funktionen bei Bedarf direkt an die entsprechenden Kanäle der Social Networks oder in die klassischen Kommunikationskanäle durch (Abbildung 8). Genügen die vorhandenen Labels Ihren Ansprüchen nicht, erstellen Sie bei Bedarf unbegrenzt weitere und oder editieren bestehende, um den Fluss der Nachrichten zu kanalisieren.

Abbildung 8: Über die eingebauten Funktionen leiten Sie Nachrichten an Social Networks weiter und treiben so die Sau durchs Dorf.

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