Heft-DVDs 10/2014

Neues auf den Heft-DVDs

PCLinuxOS KDE Fullmonty 2014.08

Speziell an Ein- und Umsteiger richtet sich die Distribution mit dem etwas sperrigen Namen PCLinuxOS KDE Fullmonty 2014.08. Das auf Mandriva basierende System nutzt als Paketmanager Synaptic und überzeugt laut Projektangaben mit einer sehr guten Hardware-Erkennung. Bei Fullmonty handelt es sich um einen speziellen KDE-Desktop-Aufsatz, der diesen thematisch in den virtuellen Desktops in verschiedene Bereiche untergliedert. Dazu zählen unter anderem Multimedia, Office, Internet und System. Jede davon stellt Ihnen übersichtlich gegliedert die wichtigsten Tools der jeweiligen Sparte bereit. Sie starten die Live-Distribution von Seite B der zweiten Heft-DVD.

Alternative Desktops zum Ausprobieren

Passend zum Titelthema Alternative Desktops finden Sie auf der DVD eine ganze Reihe von Distributionen, die in erster Linie dazu dienen, neue oder eher unbekannte Desktops vorzustellen. Mit von der Partie sind BBC Cream 20140608, Evolve OS Alpha 3, Symphony OS 14.1, Equinox Final 1.0 und zu guter Letzt als ISO-Image Maui 0.0.2. Bis auf die letztgenannte booten Sie alle von Seite A der ersten Heft-DVD. Die zugehörigen Artikel finden Sie in der Schwerpunkt-Strecke ab Seite 18.

Evo/Lution 0.2: Arch mal einfach

Die Installation von Arch Linux gilt gerade für weniger erfahrene Anwender als schwerer Brocken, vielleicht nur übertroffen von Gentoo. Dass es auch anders geht, beweist Evo/Lution 0.2. Dahinter verbirgt sich keine eigenständige Distribution mit allem Drum und Dran: Evo/Lution dient lediglich als Live-System, das mithilfe eines grafischen Installationsprogramms den Aufbau eines echten Arch Linux ermöglicht. Damit bietet es genau das, was viele Arch-Einsteiger suchen. Sie finden den pfiffigen Installationshelfer auf Seite A der ersten DVD, ein Artikel ab Seite 12 erläutert die Details.

PC-BSD 10.0: Desktop-Variante mit KDE

Neben Linux hat sich im Universum freier Betriebssysteme BSD vor allem als Serversystem in verschiedensten Ausprägungen einen guten Namen gemacht. Die Desktop-Variante PC-BSD 10.0 versucht stattdessen, mit mehr Komfort Endanwender zu locken. Als Standard-Desktop von PC-BSD dient KDE SC 4, das für Linux-Nutzer kaum Überraschungen bereithält: Es verzichtet auf allzu aufdringliche optische Gimmicks und bietet im konventionellen KDE-Kickoff-Startmenü die altbekannte Struktur. Auf dem Desktop selbst findet sich ein Starter zu AppCafe und den Systemeinstellungen von PC-BSD. Letztere ähneln optisch sehr stark den unter KDE verfügbaren Tools, bieten jedoch mehr Funktionen. AppCafe dient als grafisches Frontend für das Paketmanagementsystem, das sich analog zu den Linux-Pendants YaST, Synaptic oder Muon verhält. Sie booten den PC-BSD-Installer von Seite B der ersten DVD. Weitere Details zum System erläutert ein Artikel ab Seite 6.

Mutter aller Live-Distributionen: Knoppix 7.4

Die wohl beliebteste Live-Distribution, Knoppix, erschien kürzlich in der neuen Version 7.4. Wie immer basiert sie auf einem Mix aus Debian "Stable", eigenen Paketen sowie Tools aus dem "Unstable"- und "Testing"-Zweig. Zu den Schmankerln zählt neben Unmengen neuer Software-Versionen eine Funktion, die automatisch den 64-Bit-Kernel bootet, wenn sie einen passenden Prozessorkern entdeckt. Als Grundlage dienen Kernel 3.15.6 sowie X.org 7.7. Dank geschickter Komprimierung enthält Knoppix mehr als 10 GByte an Software in 3500 Paketen, darunter LibreOffice 4.3.0, Gimp 2.8.10 sowie die Webbrowser Chromium 36.0 und Iceweasel 31.0. (tle)

Neue Programme

Mit Docfetcher 1.1.11 suchen Sie auf der Festplatte in Dokumenten. Das Tool unterstützt die Volltextsuche für verschiedene Formate, darunter beispielsweise PDF, MS-Word und sogar MP3-Metadaten. -> S. 16

Der kompakte IRC-Client Weechat 1.0 ist auf zahlreichen Plattformen zu Hause. Als Konsolenprogramm mit Curses-Oberfläche bietet das Tool zahlreiche interessante Funktionen und unterstützt auch die sichere Kommunikation via SSL und SSH. -> S. 16

Das Equinox Desktop Environment in der aktuellen Version EDE 2.1 verlässt die Pfade von GTK oder Qt und setzt voll und ganz auf das FLTK-Toolkit. EDE begnügt sich mit 128 MByte Arbeitsspeicher und erfreut damit Fans musealer Hardware. Das unaufdringliche Design wirkt mit seinem eigenen Charme. -> S. 28

Das Java-Programm Jave 5.0 bietet umfangreiche Möglichkeiten, um ASCII-Art-Bilder selbst zu gestalten. Unter anderem ist es auch in der Lage, Bitmap-Bilder als ASCII-Art zu öffnen, die Sie danach nach Belieben verändern. -> S. 58

Das Grafikwerkzeug Knotter 0.9.6 hat sich darauf spezialisiert, keltische Flechtmuster zu erstellen, die es mit allen ihren Variationen zeichnet. Dabei setzt es Ihrer Kreativität kaum Grenzen. Mit verschiedenen Knotenkonzepten gestalten Sie vielfältige Muster. Gegebenenfalls erweitern Sie den Funktionsumfang über Plugins weiter. -> S. 64

Der Leo Editor 4.11 arbeitet mit mehreren Entwicklungsumgebungen zusammen, etwa den bekannten Emacs oder Vim. Der Editor bietet vor allem das Gerüst zum Verwalten von Projekten und Zusatzdaten. -> S. 68

Optische Datenträger unterscheiden sich stark in ihrer Qualität. Außerdem eignet sich nicht jeder Brenner für den Einsatz mit beliebigen Rohlingen. Das QPxTool 0.7.2 hilft dabei, Ihre CD-, DVD- und Blu-ray-Rohlinge immer optimal zu nutzen und fehlerhaft gebrannte Datenbestände zu vermeiden. -> S. 72

Das Büropaket LibreOffice 4.3 bringt gleich eine Reihe von Neuerungen und Verbesserungen mit. Dazu zählen eine höhere OOXML-Interoperabilität, Unterstützung alter Mac-Dateiformate, eine bessere Kommmentarfunktion, ein intuitiveres Arbeiten mit Tabellenblättern sowie eine verbesserte Unterstützung für 3D-Modelle in Impress.

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