Fazit

Wer sich mit Rawtherapee ein einfaches Werkzeug zum "Entwickeln" von RAW-Bildern erhofft, der wird enttäuscht: Zwar lässt sich mit dem enorm leistungsfähigen Programm ganz Erstaunliches anstellen, doch Einsteiger treibt es mitunter in die Verzweiflung. Wegen des freien Workflows lassen sich die erzielten Ergebnisse kaum reproduzieren und sind eher künstlerischer beziehungsweise intuitiver Art.

Ein echtes Manko stellt die immer noch uneinheitliche, überladene Oberfläche dar: Ohne ein intensives Studium des (inzwischen obendrein veralteten) Handbuchs gelingt es kaum, einen wesentlichen Teil der vorhandenen Funktionen zu verwenden – man findet sie schlicht nicht.

Auch lassen viele der angebotenen Filter nicht zuletzt wegen der beschriebenen Überlappungen in ihrer Bedienung zu wünschen übrig. Diese gegeneinander gerichteten Wirkungen können die Entwickler prinzipbedingt zwar nicht vollständig vermeiden, sollten sie aber möglichst minimieren. 

Glossar

zerstörungsfrei

Bearbeitungsmethode, bei der das mit der Kamera aufgenommene RAW-Bild unverändert bleibt. Stattdessen liest der RAW-Konverter die Rohdaten ein und bearbeitet sie in mehreren Stufen so, dass sich daraus eine normale Bitmap ergibt. Die dabei verwendeten Bearbeitungsschritte speichert die Software in einer Datenbank oder zusätzlichen Datei, dem sogenannten Bearbeitungsprofil.

chromatische Aberrationen

Abbildungsfehler optischer Linsen, die dadurch entstehen, dass diese Licht unterschiedlicher Farbe verschieden stark brechen. Eine chromatische Aberration tritt meist an Bildrändern als grüner oder roter Farbsaum sowie an Hell-Dunkel-Übergängen als blauer oder gelber Farbsaum auf.

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