Ästhetischer Allrounder

Wieselflinker Debian-Ableger ZevenOS Neptune 4.0

19.08.2014
Suchen Sie ein stabiles und zuverlässiges Debian-Derivat, das modern aussieht und topaktuelle Software mitbringt? Dann liegen Sie mit ZevenOS Neptune goldrichtig.

Debian gilt aufgrund seiner langen Release-Zyklen zwar als etwas altbacken, doch immerhin auch als sehr stabil. Die deutschen Entwickler von ZevenOS, eines äußerlich an das legendäre BeOS angelehnten Xubuntu-Derivats, haben nun mit Neptune 4.0 eine neue Version ihres Debian-Ablegers herausgebracht. Die Kernkomponenten des Systems weisen erheblich neuere Versionsnummern auf als beim Original, das äußere Erscheinungsbild wirkt ebenfalls signifikant frischer. Als Desktop setzt Neptune auf KDE statt auf XFCE, wodurch sich die Hardware-Anforderungen erhöhen. Konsequent bietet das Projekt die Distribution denn auch ausschließlich für die 64-Bit-Architektur an.

Start mit Hürden

Neptune wird auf der neu gestalteten Webseite http://www.neptuneos.com als Live-System für den Einsatz mit USB-Sticks beworben. Hier steht auch das rund 1,8 GByte große ISO-Image zum Herunterladen bereit. Um jedoch das Betriebssystem auf einen USB-Stick praktizieren zu können, müssen Sie zunächst einen optischen Datenträger mit Neptune darauf vorbereiten – oder Sie verwenden die Seite B der Heft-DVD. Das direkte Installieren des ISO-Images auf einem USB-Stick mithilfe von Unetbootin und dem Fedora LiveUSB Creator schlug im Test fehl.

Von der DVD startet das System in einen Grub-Standardbildschirm, der den Live-Betrieb in deutscher und englischer Sprache sowie jeweils einen abgesicherten Startmodus anbietet. Die direkte Installation auf einem stationären Massenspeicher sieht das Bootmenü nicht vor.

Beim ersten Start wollte Neptune auf unterschiedlichen mobilen Testsystemen jedoch nicht recht mit der Hardware kooperieren: So endete das Booten in der Standardvariante auf mehreren Notebooks mit einem Blackout. Erst im abgesicherten Modus ließ sich Neptune zur

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