Fazit

Vom Funktionsumfang her wurde AfterShot Pro 2 gegenüber der Vorgängerversion sachte weiterentwickelt. Besonders die neu hinzugekommene Perfectly-Clear-Rauschunterdrückung hätte Potenzial, würde sie in unseren Tests nicht unschöne Artefakte im Bild hinterlassen. Die neu gestaltete Oberfläche wirkt eingängiger, wenn auch die grafischen Bedienelemente unter Linux nach wie vor fremd und grobschlächtig aussehen.

Im direkten Vergleich zu Lightroom muss AfterShot auch in der zweiten Version noch zurückstecken: Für Pixel-Profis wirkt Lightroom durchdachter und umfangreicher als das Corel-Produkt. Dieser Umfang stellt den Anwender jedoch auch vor Herausforderungen. Wer einfach etwas mehr aus seinen RAW-Aufnahmen herausholen möchte, der kommt auch mit AfterShot zum Ziel – und das eventuell mit schneller und weniger Einarbeitungszeit.

Während Lightroom in der Bildverwaltung ganz klar die Nase vorne hat, punktet AfterShot Pro 2 in der Bildverarbeitung – unter anderem mit der Layer-Unterstützung sowie den von Haus aus integrierten Perfectly-Clear-Plugins. 

Infos

[1] Adobe Photoshop Lightroom: http://www.adobe.com/de/products/photoshop-lightroom.html

[2] Darktable: http://www.darktable.org

[3] Rawtherapee: http://www.rawtherapee.com

[4] AfterShot Pro 2: http://www.aftershotpro.com/de/

[5] Perfectly Clear: http://www.athentech.com

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