Fazit

Vom Funktionsumfang her wurde AfterShot Pro 2 gegenüber der Vorgängerversion sachte weiterentwickelt. Besonders die neu hinzugekommene Perfectly-Clear-Rauschunterdrückung hätte Potenzial, würde sie in unseren Tests nicht unschöne Artefakte im Bild hinterlassen. Die neu gestaltete Oberfläche wirkt eingängiger, wenn auch die grafischen Bedienelemente unter Linux nach wie vor fremd und grobschlächtig aussehen.

Im direkten Vergleich zu Lightroom muss AfterShot auch in der zweiten Version noch zurückstecken: Für Pixel-Profis wirkt Lightroom durchdachter und umfangreicher als das Corel-Produkt. Dieser Umfang stellt den Anwender jedoch auch vor Herausforderungen. Wer einfach etwas mehr aus seinen RAW-Aufnahmen herausholen möchte, der kommt auch mit AfterShot zum Ziel – und das eventuell mit schneller und weniger Einarbeitungszeit.

Während Lightroom in der Bildverwaltung ganz klar die Nase vorne hat, punktet AfterShot Pro 2 in der Bildverarbeitung – unter anderem mit der Layer-Unterstützung sowie den von Haus aus integrierten Perfectly-Clear-Plugins. 

Infos

[1] Adobe Photoshop Lightroom: http://www.adobe.com/de/products/photoshop-lightroom.html

[2] Darktable: http://www.darktable.org

[3] Rawtherapee: http://www.rawtherapee.com

[4] AfterShot Pro 2: http://www.aftershotpro.com/de/

[5] Perfectly Clear: http://www.athentech.com

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 6 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • RAW-Converter Corel AfterShot Pro
    Corels RAW-Converter AfterShot Pro bietet einen Funktionsumfang, der die freien Konkurrenz relativ alt aussehen läßt. Aber kann er es auch mit Adobes Lightroom aufnehmen?
  • Noch etwas zu roh
    Anspruchsvolle Fotografen überlassen es nicht der Kamera, aus den Bilddaten ein JPEG zu bauen: Sie greifen zu einem RAW-Entwickler. Corel bietet Linux-Anwendern dazu das kommerzielle Aftershot Pro 3.0 an.
  • AfterShot Pro 2 erschienen
    Corel hat die Version 2 seiner Bildbearbeitung und Raw-Konverter AfterShot Pro veröffentlicht. Das Programm liegt jetzt als 64-Bit-Version vor, welche zudem 30% schneller zu Werke gehen soll.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 12/2017: Perfekte Videos

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

Installation Linux mint auf stick
Reiner Schulz, 10.12.2017 17:34, 0 Antworten
Hallo, ich hab ein ISO-image mit Linux Mint auf einem Stick untergebracht Jetzt kann ich auch...
Canon Maxify 2750 oder ähnlicher Drucker
Hannes Richert, 05.12.2017 20:14, 4 Antworten
Hallo, leider hat Canon mich weiterverwiesen, weil sie Linux nicht supporten.. deshalb hier die...
Ubuntu Server
Steffen Seidler, 05.12.2017 12:10, 1 Antworten
Hallo! Hat jemand eine gute Anleitung für mich, wie ich Ubuntu Server einrichte? Habe bisher...
Tinte sparen bei neuem Drucker
Lars Schmitt, 30.11.2017 17:43, 2 Antworten
Hi Leute, ich habe mir Anfang diesen Monats einen Tintenstrahldrucker angeschafft, der auch su...
Für Linux programmieren
Alexander Kramer, 25.11.2017 08:47, 3 Antworten
Ich habe einen Zufallsgenerator entworfen und bereits in c++ programmiert. Ich möchte den Zufalls...