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© Gary Blakeley, 123RF

Aufpasser

Geräte im Netzwerk mit WiFi Guard überwachen

18.06.2014
,
Mit WPA2-PSK gesicherte WLANs lassen sich mit verschiedenen Methoden kompromittieren. Damit Sie eventuelle Einbruchsversuche rechtzeitig erkennen, empfiehlt sich der Einsatz von WiFi Guard.

Moderne WLAN-Standards bieten im Vergleich zu älteren Vertretern eine verbesserte Sicherheit. Gleichwohl schaffen es findige Angreifer nach wie vor, mit überschaubarem Aufwand in ein fremdes Funknetz einzudringen. In Zeiten von Flatrate-Verbindungen und großen DSL-Bandbreiten jenseits von 16 Mbit/s fallen "Schwarzsurfer" im heimischen Netz meist nicht sofort oder womöglich gar nicht auf.

Nutzen die Eindringlinge Ihr Netz jedoch für illegale Aktivitäten, steht unter Umständen schon bald die Polizei vor Ihrer Tür. Darüber hinaus gelangen ungebetene Gäste auch an die im Netz freigegebenen Ressourcen, wie etwa persönliche Bilder oder Dokumente. Mit dem (nicht quelloffenen) Gratis-Tool WiFi Guard [1] des australischen Herstellers SoftPerfect Research kommen Sie unerwünschten Nutzern in Ihrem WLAN jedoch schnell auf die Spur.

Funktionsweise

WiFi Guard folgt einem ebenso einfachen wie wirksamen Funktionsprinzip: Das Programm überprüft in regelmäßigen Abständen das WLAN nach vorhandenen IP-Adressen. In aller Regel schaltet der Router einen IP-Bereich aus dem privaten Adressraum 192.168.x.x frei, aus dem der DHCP-Server den einzelnen Teilnehmern Adressen zuordnet. Tauchen bei einer Überprüfung plötzlich neu vergebene IP-Adressen für Clients auf, ohne dass Sie zusätzliche Rechner oder Peripheriegeräte ins Netz eingebunden haben, so deutet das auf unerwünschte Besucher hin. Sie müssen bei einem Verdacht auf Infiltration nicht ellenlange Log-Dateien analysieren, sondern können anhand der verdächtigen IP-Adresse sofort feststellen, ob es sich um einen Eindringling handelt.

WiFi Guard nutzt zum Erkunden der im Netz vorhandenen Hosts das Address Resolution Protocol ARP. Es dient dazu, IPs den Hardware-Adressen zuzuordnen,

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