Individualist

Desktop selbst bauen mit Sparky Linux

18.06.2014
Rund 300 verschiedene Linux-Distributionen buhlen um die Gunst der Anwender. Finden Sie darunter partout nichts Passendes, dann stellen Sie sich einfach mit Sparky Linux einen maßgeschneiderten Desktop zusammen.

Als äußerst wandlungsfähiges Betriebssystem bietet Linux eigentlich für jeden Geschmack etwas. Nicht zuletzt hält das freie OS auch die Möglichkeit offen, sich ganz nach Lust und Laune im Baukastenprinzip einen eigenen Desktop zusammenzustellen. So vermeiden Sie vor allem auf älterer Hardware Leistungsengpässe durch nicht benötigte Dienste und nutzen exakt jene Software, die Sie wünschen, ohne aufgrund eines standardisierten Installationsprozesses viel Ballast mit sich herumschleppen zu müssen.

Strategie

Um ein individuelles System zu entwickeln, bietet es sich an, eine etablierte und stabile Basis zu verwenden. Diese sollte aber zugleich über eine entsprechend große Softwareauswahl verfügen. Wir haben uns danach umgesehen und stießen dabei auf das aus Polen stammende Sparky Linux, das auf Debian als Basis aufsetzt.

Sparky-Linux (http://sparkylinux.org) gibt es in unzähligen Varianten, wobei praktisch alle gängigen, ressourcenschonenden Desktops vertreten sind. Zusätzlich stellen die Entwickler alle Varianten jeweils als 32- und 64-Bit-Version bereit, sodass sich für jede Hardware das passende System findet.

Wir möchten uns unseren eigenen Desktop für ältere Rechner in 32-Bit-Architektur zusammenstellen und wählen daher die Variante Base. Diese haben die Entwickler explizit dafür ausgelegt, einen individuellen Fundus an Software einzuspielen. Daher umfasst ihre Desktop-Ausstattung lediglich den spartanischen Fenstermanager Openbox sowie den beliebten Systemmonitor Conky.

Sparky Linux startet in dieser Version zügig als reines Live-Medium, das außer Conky und einer leeren Tint2-Taskleiste am unteren Bildschirmrand keinerlei Elemente auf dem Desktop bietet. Ein Rechtsklick mit

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