Bilder und Notizen

Mit dem Master PDF Editor extrahieren Sie Bilder schnell und einfach aus PDF-Dokumenten, tauschen sie aus oder fügen sogar nachträglich welche ein. Wählen Sie das gewünschte Bild im Editiermodus ([Alt]+[**1**]) an, so können Sie es über das Kontextmenü Als Bild speichern. Über [Entf] löschen Sie es, [Strg]+[I] fügt eine neue Grafik ein. Deren Größe passen Sie mit den Anfassern des Rahmens an.

Über Datei | Exportieren legen Sie einzelne Seiten oder das gesamte Dokument als Bild ab. Dabei fällt das Ergebnis qualitativ erheblich besser aus als beim Konvertieren mittels ImageMagick, zudem entsteht eine kompaktere Datei.

Schon der PDF-Reader Okular aus dem KDE-Fundus ist in der Lage, Notizen und Markierungen in PDFs anzulegen (siehe Kasten "PDFs kommentieren mit Okular"). Der Master PDF Editor vereinfacht diese Arbeiten entscheidend: Mit ihm schreiben Sie Notizen direkt ins Dokument und geben es mitsamt der Anmerkungen weiter. Sie erzeugen eine Notiz über Anmerkungen | Kommentar einfügen. Dazu ziehen Sie einen Kasten auf, der selbst umfangreiche Texte aufnimmt (Abbildung 8).

Abbildung 8: Notizen schreiben Sie direkt ins Dokument geben sie so in einem Stück weiter.

PDFs kommentieren mit Okular

Der KDE-PDF-Reader Okular kann Markierungen und Anmerkungen zu den angezeigten PDFs lokal speichern. Über [F6] öffnen Sie eine Leiste am linken Rand, in der sich die erforderlichen Werkzeuge befinden. Die bereits vorhandenen Marken finden Sie unter Rezensionen (neben der Vorschau), wo Sie sie gegebenenfalls auch wieder löschen.

Okular speichert die Anmerkungen im Verzeichnis ~/.kde/share/apps/okular/docdata/ in Dateien mit Namen der Form Nummer.000-000_Dokument.pdf.xml. Indem Sie diese Dateien zusammen mit der PDF-Datei an einen anderen Bearbeiter weitergeben, versetzen Sie diesen in die Lage, die Anmerkungen beim Öffnen mit Okular einzusehen und weiter zu bearbeiten.

Sicherheit erhöhen

Der Master PDF Editor bringt eine Funktion mit, um Dokumente nachträglich mit einem Passwort zu sichern. Dazu öffnen Sie im Menü Datei den Punkt Eigenschaften und wählen den Reiter Sicherheit (Abbildung 9). Es gibt zwei Arten von Passwörtern: Das für den Benutzer schränkt den Kreis der Leser sowie deren Möglichkeiten ein. Über das Passwort für den Besitzer verhindern Sie, dass Anwender das Dokument verändern [2].

Abbildung 9: Zwei Passwörter steuern diverse Details bei der Wiedergabe von Dokumenten: Beim Öffnen so geschützter Dokumente ist zunächst die Eingabe des Passworts erforderlich.

Nach dem Setzen der Passwörter stellen Sie die gewünschten Eigenschaften ein. Beim nächsten Speichern berücksichtigt der Editor die Passwörter und fragt sie – ebenso wie die PDF-Reader – beim Öffnen ab. Allerdings bieten solche Passwörter nur beschränkten Schutz: Eine Websuche nach "pdf" und "passwort" liefert zahlreiche Tools und Rezepte zum Aushebeln dieses Schutzes.

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