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© Hindemitt, Photocase.com

Wolkenlos?

Cloud-Alternativen zu Ubuntu One

15.05.2014
Mit dem baldigen Ende von Canonicals Cloud-Speicher Ubuntu One müssen sich viele Anwender umstellen. Gesucht ist ein Cloud-Client, der die Daten von der Festplatte automatisch mit der Datenwolke synchronisiert.

Canonical, das Unternehmen hinter Ubuntu, sorgt in der Community zwar oft für teils erbitterte Diskussionen, konnte aber auch immer wieder mit guten Ansätzen überraschen. Zu Letzteren gehört ganz sicher der Cloud-Service Ubuntu One, der seit 2009 mit dem Release 9.10 "Karmic Koala" ein fester Bestandteil des Ubuntu-Universums war. Der Dienst ermöglichte, automatisch Daten aus einem lokalen Verzeichnis mit Canonicals Datenwolke zu synchronisieren und obendrein auf den firmeneigenen Musikshop zuzugreifen.

Offensichtlich fanden sich jedoch nicht genug Anwender, die bereit gewesen wären, für Musik oder mehr Cloud-Speicher zu bezahlen: Canonical stellt Ubuntu One zum 1. Juni 2014 ein, die Benutzer müssen ihre Daten spätestens bis zum 31. Juli auf andere Speicherdienste umziehen.

Ganz überraschend kommt der Schritt nicht: Bereits mit Ubuntu 13.04 hatte Canonical die Integration seines Musikshops in Rhythmbox aufgegeben. Zudem haben sich die reinen Cloud-Spezialisten mit der Zeit auch dem freien Betriebssystem gegenüber geöffnet, etliche Anbieter weisen heute gut funktionierende Linux-Clients vor. Haben Sie also bislang auf Ubuntu One gesetzt, müssen Sie auch in Zukunft nicht auf Speicher in der Cloud verzichten.

Dropbox

Zu den bekanntesten Cloud-Hostern gehört zweifellos Dropbox. Unter https://www.dropbox.com steht der Synchronisationsclient für verschiedene Distributionen bereit. Standardmäßig unterstützt Dropbox Debian, Fedora und Ubuntu in 32 und 64 Bit.

Verwenden Sie eine andere Distribution, können Sie den Client aus dem ebenfalls angebotenen Quellcode selbst übersetzen. Das klappt recht unkompliziert, die Dropbox-Website beschreibt das Prozedere leicht verständlich. In aller Regel

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