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© santje09, 123RF

Volle Kontrolle

Mit ArkOS Daten in die eigene Cloud schieben

17.04.2014
Wer seine Daten in der eigenen Cloud hostet, hat jederzeit Zugriff darauf – und trotzdem die volle Kontrolle. ArkOS hilft dabei.

Viele Menschen wollen oder müssen heute Daten jederzeit bereitstellen und oft zusätzlich unterschiedliche Quellen synchron halten. Die in den letzten Jahren überall aus dem Boden sprießenden Cloud-Dienste erscheinen ideal für diesen Zweck. Jedoch geben Sie damit die Daten aus der Hand, was angesichts der nicht enden wollenden Enthüllungen über die Praktiken internationaler Geheimdienste nicht ratsam erscheint. Wenn die NSA, wie kürzlich enthüllt, bereits gefälschte Facebook-Server ins Netz stellt, um ihre Tools zur Spionage zu verbreiten, kommt die Plattform Citizenweb [1] des Entwicklers Jacob Cook genau zur rechten Zeit. Und damit rückt auch das seit etwas über einem Jahr entwickelte ArkOS [2] als privates Cloud-Server-Projekt auf dem Raspberry Pi ins Rampenlicht.

ArkOS ermöglicht als freie Software, Daten unter eigener Kontrolle auf einer minimalen und sehr mobilen Plattform ständig und überall bereitzuhaben. Die Grundlage bildet ein Image von Arch Linux für die ARM-Plattform [3], also die Architektur des Raspberry Pi. Als Open-Source-Projekt will ArkOS Anwendern ermöglichen, ohne viel Lernaufwand und Linux-Vorbildung Server-Dienste abgesichert in Eigenregie anzubieten. Das dürfen Webseiten, Blogs, Online-Speicher (mittels Owncloud) oder ein Mailserver sein.

Der Entwickler hat die Distribution aus besonders schlanken Linux-Werkzeugen für den Server-Bereich zusammengestellt, um den Begrenzungen des Raspberry Pi Rechnung zu tragen. ArkOS verfügt über ein eigenes Repository, über das es Aktualisierungen etwas behutsamer vornimmt, als das gemeinhin bei Arch Linux der Fall ist. Dies geschieht mit dem Anspruch, das Administrieren so leicht wie möglich zu gestalten. Der Ruf von Arch Linux,

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