Praxis

In der Praxis glänzt das DN-7025 durch flotte Übertragungsraten. Ein weiterer Pluspunkt: Der USB-2.0-Port erlaubt auch den Anschluss von Geräten mit hohem Energiebedarf. So arbeitete im Testbetrieb eine externe Festplatte des Typs WD MyPassport Studio mit 2 TByte Kapazität einwandfrei mit dem Digitus-Gerät zusammen. Allerdings verringert sich dann bei hoher Auslastung – etwa, wenn mehrere Clients ein großes Transfervolumen erzeugen – die Akkulaufzeit signifikant. Hier wäre der Einsatz eines stärkeren Stromspeichers wünschenswert.

Ein weiteres Manko stellt die auf Linux basierende Firmware der Digitus-Cloud dar: Zwar installieren Sie damit per Einstellungsmenü auch neue Firmware-Versionen problemlos, diese weisen jedoch im Hinblick auf die Dateisystemunterstützung erhebliche Defizite auf: Sie unterstützen ausschließlich FAT 16 und dessen großen Bruder FAT 32; sämtliche unter Linux gängigen Dateisysteme (etwa Ext2/3/4) erkannte die Box nicht.

Positiv fällt dagegen ins Gewicht, dass die im DN-7025 eingebaute WLAN-Technik mithilfe der Auto-Negotiation stets die maximale Transfergeschwindigkeit unterstützt. Sie müssen also nicht beim Nutzen von WLAN-Hardware nach 802.11n-Standard die Konfiguration des Digitus-Gerätes manuell anpassen.

Fazit

Die Private Cloud DN-7025 von Digitus erweist sich als nützliches und gut verarbeitetes Gerät für mobile Anwender, die ihre Daten auf Endgeräten mit unterschiedlichen Betriebssystemen auch unterwegs stets aktuell halten wollen. Ebenso eignet sich das System für Heimanwender mit kleinen Netzwerken, denen eine softwarebasierte eigene Cloud-Lösung wie Owncloud zu wuchtig ausfällt und denen zudem kein dafür geeigneter dedizierter Computer zur Verfügung steht.

Das Digitus-Gerät könnte allerdings einen etwas stärkeren Akku gebrauchen, um insbesondere bei intensiver Nutzung längere Betriebszeiten zu erzielen. Für Verwunderung sorgte außerdem, dass das System, obwohl es selbst auf Linux basiert, keinerlei angeschlossene Laufwerke mit Linux-Dateisystemen erkannte. 

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