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© Rangizzz, 123RF

Meine Wolke

Eigene Cloud einrichten mit Owncloud

17.04.2014
Speziell bei US-Cloud-Anbietern lagern die eigenen Daten oft alles andere als sicher. Wesentlich besser abgeschirmt und zudem sehr komfortabel arbeiten Sie in der eigenen Cloud mit Owncloud.

Das Speichern von Daten in der Cloud gilt mittlerweile als State of the Art. Seit der NSA-Affäre fragen sich jedoch viele Anwender zu Recht, wer wohl so alles auf die online abgelegten Dateien zugreift. Möchten Sie sichergehen, dass Ihre Daten nicht in die falschen Hände geraten, richten Sie einfach Ihre eigene Datenwolke ein.

Dienstbeflissen

Um eine individuelle Cloud-Infrastruktur aufzubauen, benötigen Sie lediglich einen Rechner mit genügend Speicherplatz, Linux und die Software-Suite Owncloud [1]. Da Letztere als Client/Server-Anwendung arbeitet, eignen sich zur Installation am ehesten im Server-Umfeld etablierte Distributionen. Diese gewährleisten ein einfaches Handling und die nötige Stabilität, die insbesondere das Vorhalten größerer Datenmengen und deren Abruf durch mehrere Clients erfordert. Owncloud setzt auf den Apache-Webserver auf und benötigt eine SQL-Datenbank sowie die Skriptsprache PHP in Version 5. Für unser Testszenario griffen wir als Basis zu Debian 7 "Wheezy".

Um die verschiedenen Dienste sauber zu installieren, fügen Sie im ersten Schritt auf dem Server die Paketquellen für Owncloud hinzu und bringen die Pakete anschließend auf den aktuellsten Stand. Dazu geben Sie auf der Kommandozeile die Befehle aus den ersten beiden Zeilen von Listing 1 ein. Damit steht Owncloud in der Liste der Repositories.

Listing 1

$ sudo echo 'deb http://download.opensuse.org/repositories/isv:/ownCloud:/community/Debian_7.0/ /' >> /etc/apt/sources.list.d/owncloud.list
$ sudo wget -qO
...

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