Mageia 4

Die Entwickler des Mandriva-Abkömmlings Mageia bleiben auch in der neuen Version 4 ihrem Motto treu, die Distribution für Um- und Einsteiger einfach gestalten, ohne dem erfahrenen Benutzer die Vielfältigkeit von Linux vorzuenthalten. An Kommunikationssoftware stehen unter anderem die Instant-Messenger Pidgin und Kopete sowie die IRC-Clients Quassel, X-Chat und Irssi bereit, an VoIP-Nutzer richtet sich Ekiga. Den Grafik-Bereich bestücken Gimp, Krita, Inkscape und Blender, der Multimedia-Fundus umfasst unter anderem verschiedene Xine-, Mplayer- und Gstreamer-basierte Software sowie den beliebten VLC. Die 32-Bit-Version starten Sie von Seite A der zweiten Heft-DVD, die Rückseite enthält die 64-Bit-Variante. Einen ausführlichen Artikel zu Mageia 4 lesen Sie ab Seite 64 

Neue Programme

Das Tool Cryptcat 1.2.1 arbeitet wie das klassische Netcat, baut aber verschlüsselte Verbindungen auf. Das erlaubt, das praktische Tool weit über seinen ursprünglichen Zweck hinaus im Alltag einzusetzen. Die Bandbreite der Möglichkeiten reicht von einem simplen Benachrichtigungssystem für das lokale Netzwerk bis zu einem verschlüsselten Chat auf der Konsole.

Anders als Festplatten und SSDs schenken die meisten Anwender USB-Sticks und Speicherkarten kaum Beachtung. F3 2.2 prüft mittels eines Schreib- und Lesetests die Integrität der Speicherzellen von Flash-Medien und beugt somit unangenehmen Überraschungen wie Datenverlust vor.

Finden Sie Firefox zu behäbig, Chromium zu geschwätzig und Opera zu extravagant, dann empfehlen wir einen Blick auf Qupzilla 1.6.3. Die enorme Geschwindigkeit des Webbrowsers ist der Rendering-Engine Webkit geschuldet, die auch auf leistungsschwächerer Hardware das Surfen angenehm flüssig gestaltet und beim Scrollen Ruckler vermeidet.

Beim aktuellen LibreOffice 4.2.1 haben Entwickler der Document Foundation unter anderem die Tabellenkalkulation Calc gründlich überarbeitet. Insbesondere das Verarbeiten großer Datenmengen und der Import umfangreicher und komplexer XLSX-Tabellen klappt nun schneller. Dazu rechnet die Software jetzt per OpenCL auf dem Grafikprozessor.

Hostbasierte IDS wie Tripwire 2.5.22 spüren womöglich unerwünschte Änderungen auf zu schützenden Rechnern auf. Sie informieren dann die verantwortlichen Administratoren zeitnah und können so die mit einem (gelungenen) Angriff einhergehenden Schäden eindämmen oder gar verhindern.

Das Disk Information Utility 4.35, kurz Di, bietet eine flexible Alternative zum klassischen df für die Anzeige von Informationen über die Dateisysteme. Das Tool ermöglicht beim Anpassen der Ausgabe einen großen Gestaltungsspielraum.

Das Gtk+-basierende Tool Gwakeonlan 0.6 verwaltet zu startende Systeme in einer übersichtlichen Liste und ermöglicht das parallele Starten mehrerer Systeme mit wenigen Mausklicks.

Das Programm Socat 1.7.2.2 dient zur bidirektionalen Datenübertragung. Es unterstützt alle gängigen Protokolle und eignet sich als Wrapper für SSL-Verbindungen oder zur Integration in eigene Skripte.

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