Die Alternative

Das Format ReStructuredText (RST) hilft hier unter Umständen, den Quelltext wieder etwas leserlicher zu gestalten, da sich die Formatierungen deutlich von Markdown unterscheiden. Öffnen Sie mit [Strg]+[N] ein neues Dokument. Dieses erscheint in einem neuen Reiter. Die Syntax schalten Sie im Menü Bearbeiten | Default Markup | ReStructuredText um (Abbildung 3).

Abbildung 3: Ein Ausflug in eine andere Syntax lohnt, wenn Markdown nicht die notwendigen Funktionen mitbringt.

Zwar stehen nun die Listen Stichworte und Symbole nicht mehr bereit, da dieses Format solche Erweiterungen nicht kennt, aber dafür besteht die Möglichkeit, mit den Standardformatierungen zu spielen. Besonders mit URLs geht RST etwas genügsamer um. Zwar haben beide Sprachen den Anspruch, für gut leserliche Quelltexte zu sorgen. Bei den URLs hat die alternative Syntax RST aber die Nase leicht vorn.

Export

Außer der auf dem HTML-Export basierenden Vorschau im Programmfenster speichert das Programm die Daten auf Wunsch noch in den Formaten PDF und ODT oder generiert eine komplette Struktur in HTML für Webseiten. Die Exportfunktionen erreichen Sie im Menü Datei | Exportieren.

So weit, so gut – jedoch funktionierte nur der HTML-Export fehlerfrei. Wie Abbildung 4 zeigt, war bereits der Export der einfachen Datei aus Abbildung 3 nach ODF eine unüberwindbare Hürde.

Abbildung 4: Schon in diesen wenigen Zeilen ist ein Einrückungsfehler enthalten.

Der PDF-Export sah wesentlich besser aus, er enthielt keinerlei Fehler. Zumindest das Papierformat gab die Software richtig als DIN A4 aus, statt etwa US-Letter zu verwenden.

Alles in allem ist nur HTML erste Wahl, wie auch schon die HTML-Vorschau im Programmfenster beweist. Die anderen Formate unterstützt die Software entweder nur fehlerhaft oder unzureichend.

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