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© Nem_youth, sxc.hu

Mach Mail!

Per Sprache den Computer steuern

19.12.2013
Besitzer eines iPhones brauchen nur laut einen Wunsch zu äußern, und schon legt das Programm Siri mit der Arbeit los. Wer den Linux-Desktop ähnlich herumkommandieren möchte, braucht die passende Software – und viel Geduld.

Ein strammes "Starte Browser" ins Mikrofon gebellt, und schon startet Firefox – genau das versprechen die fünf freien Programme Blather, FreeSpeech, Palaver, Simon und Vedics. Damit möchten sie die Eingabe erleichtern und nebenbei behinderten Menschen beim Bedienen des Desktops helfen.

Bei vieren davon – die Ausnahme ist Vedics – dürfen Sie selbst bestimmen, welches Kommando welche Aktion auslöst. Ein "Starte Browser" wäre also durchaus geeignet, um einen Texteditor aufzurufen – verwirrend, aber möglich.

Die fünf Applikationen analysieren die Sprache nicht selbst, sondern überlassen das einer weiteren Software. In der Regel kommt dabei Pocketsphinx [1] von der Carnegie Mellon University (CMU) zum Einsatz. Eine solche Hilfe bei der Analyse bezeichnen die Anwendungen allgemein als Backend oder Engine. Blather, FreeSpeech, Palaver und Vedics stehen unter der Lizenz GNU GPLv3, Simon verwendet noch die Version 2 der gleichen Lizenz.

Blather

Extrem einfach gestrickt kommt das in Python programmierte Blather [1] daher. Um es in Betrieb zu nehmen, installieren Sie zunächst über das Paketmanagementsystem die Archive von Pocketsphinx, Python-Gstreamer und Python-Gtk (unter Ubuntu: python-gtk2, python-gst0.10 und pocketsphinx). Falls Pocketsphinx der von Ihnen verwendeten Distribution nicht beiliegt, folgen Sie den Anweisungen aus dem Kasten "Dreiteilige Sphinx".

Dreiteilige

...

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