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Durchwachsen

OpenMandriva LX 2013.0

19.12.2013
Nach erheblichen Turbulenzen beim Distributor und einer organisatorischen Neuaufstellung ist jetzt OpenMandriva LX 2013.0 erschienen. Wir haben uns die Distribution näher angesehen.

Das aus Frankreich stammende Mandriva Linux hat in den letzten Jahren vor allem immer wieder durch finanzielle wie auch organisatorische Probleme für Schlagzeilen gesorgt.

Als Folge dieser Turbulenzen spaltete sich das communitygetriebene Mageia-Projekt ab, während aus Mandriva Linux OpenMandriva wurde. Die Entwicklung von OpenMandriva liegt nicht mehr ausschließlich beim Unternehmen Mandriva, sondern in den Händen der OpenMandriva Association, einer Non-Profit-Organisation nach französischem Recht.

Aufgeräumt

Das neue Betriebssystem schneidet alte Zöpfe rigoros ab: So gibt es statt der bisherigen Varianten One, Free und Powerpack jetzt nur noch eine Version in Form von 32- und 64-Bit-ISO-Images mit jeweils etwa 1,6 GByte Umfang [1]. Die beiden Varianten enthalten proprietäre Firmware für die korrekte Funktion einiger Hardware-Komponenten und lassen sich sowohl als Live-Medium als auch zur direkten Installation verwenden.

Beim ersten Start der Live-Variante zeigt OpenMandriva keine Auffälligkeiten, an den Einstellungen von Sprache und Zeitzone hat sich nichts geändert. Quälend langsam baut sich jedoch bei der 32-Bit-Version der Desktop auf: Es dauerte auf einem älteren IBM-Notebook nahezu zwanzig Minuten, bis das System von der DVD einsatzbereit war. Einen ähnlich behäbigen Start erlebten wir von der DVD auch auf einem neueren ThinkCentre-Desktop. Daher empfiehlt es sich, das System von einem USB-Stick zu laden.

Daneben fällt im Live-Betrieb auf, dass OpenMandriva auch alte Hardware erstklassig unterstützt. Ein knapp zehn Jahre altes IBM-Notebook bootete im Test problemlos KDE SC 4.11.2 und aktivierte dabei auf der sehr betagten Radeon-7000-Grafikkarte sogar 3D-Effekte – ganz ohne Abstürze oder

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