Software-Entwickler oder Webdesigner verbringen viel Zeit mit dem Editor. Dementsprechend anspruchsvoll verhält sich diese Zielgruppe bei der Wahl des Werkzeugs. Mit Scribes [1] liegt ein Kandidat vor, der optisch sehr schlank ausfällt, funktional aber durchaus überrascht – und dies trotz einer noch niedrigen Versionsnummer. Entsprechend einfach integrieren Sie das Programm ins System (siehe Kasten "Installation").

Installation

Als Ubuntu-Nutzer installieren Sie Scribes über die Paketverwaltung – am besten direkt aus der Quelle des Entwicklers, um stets die neueste Version parat zu haben. Dazu öffnen Sie ein Terminal und geben nacheinander die Befehle aus Listing 1 ein. Genügt Ihnen die von Ubuntu paketierte Version, suchen Sie stattdessen im Software-Center nach Scribes. Zur Installation reicht dann ein Mausklick aus. Das Programm rufen Sie wie gewohnt unter Unity über die Dash auf oder suchen im Schnellstarter ([Alt]+[F2]) nach scribes.

Listing 1

$ sudo add-apt-repository ppa:mystilleef/scribes-daily
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install scribes

Datei öffnen und anlegen

Sobald Sie das Scribes gestartet haben, legt es eine neue Datei an. Die meisten Anwender dürften im ersten Moment etwas erstaunt sein, denn statt auf die aus anderen Applikationen gewohnten Leisten mit Symbolen und einem Menü blicken Sie auf eine leere Arbeitsfläche. Lediglich die Schreibmarke sowie eine Zeilennummer auf der linken Seite sind zu sehen (Abbildung 1).

Abbildung 1: Scribes präsentiert sich mit einer fast leeren und aufgeräumten Oberfläche.

Möchten Sie eine bereits vorhandene Datei öffnen, ziehen Sie mit dem Mauszeiger auf die farbige Fläche in der rechten oberen Ecke der Arbeitsfläche. Damit blenden Sie temporär eine Symbolleiste ein. Mit einem Klick auf das Ordner-Symbol rufen Sie den Dialog zum Öffnen von Dateien auf, oder Sie nutzen [Strg]+[O]. Mit einem Klick auf das Dokumentensymbol legen Sie dagegen eine neue Datei an ([Strg]+[N]).

Schreiben mit Komfort

Es sind häufig Kleinigkeiten, die darüber entscheiden, ob eine Software im Alltag überzeugt. Bei Scribes sind dies Funktionen wie das Vervollständigen von geschriebenen Zeichen. Wenn Sie eine runde oder eckige Klammer schreiben, brauchen Sie sich um das abschließende Gegenstück nicht zu kümmern – das fügt der Editor automatisch ein. Über [Alt]+[Pfeil-rechts] rücken Sie Text ein, und mit [Alt]+[D] löschen Sie eine ganze Zeile, unabhängig davon, ob darin etwas steht oder nicht.

Die Funktion zum Vervollständigen versteht sich auch auf Begriffe – keine Selbstverständlichkeit für ein solches Programm. Gerade Vielschreiber und Entwickler, die stets die gleichen Variablen oder Ausdrücke eingeben, sparen so viel Zeit. Dabei berücksichtigt das Programm nur Ausdrücke, die mehr als vier Zeichen umfassen.

Erkennen die Algorithmen während des Schreibens, dass Sie möglicherweise ein bereits geschriebenes Wort erneut tippen möchten, zeigt das Programm eine Liste mit passenden Begriffen. Mit den Pfeiltasten wählen Sie dann den passenden Ausdruck in der Liste aus und übernehmen diesen mit [Eingabe].

Syntax-Highlighting

Ob HTML-Seite, Python-Skript oder der Quelltext einer Software – diese Dateien liegen alle als Textdateien vor. Damit Entwickler deren Struktur schneller verstehen, unterstützen viele Editoren das sogenannte Syntax-Highlighting. Damit fällt es zum Beispiel bei HTML-Seiten leichter, zwischen den eigentlichen Befehlen, ergänzenden Attributen und dem Inhalt (also Überschriften oder Texten) zu unterscheiden.

Scribes erkennt anhand des Formats einer Datei automatisch, um welche Programmiersprache es sich handelt. Gewöhnen Sie sich bei der Arbeit mit dem Editor an, eine Datei möglichst sofort nach dem Anlegen zu speichern und das gewünschte Format auszuwählen (Abbildung 2).

Abbildung 2: Dank farblicher Hervorhebungen finden Sie sich schnell im Quelltext von Skripten oder Programmen zurecht.

Coding mit Sparkup

Beim Entwickeln von Software und im Webdesign kommen heute bevorzugt Techniken zum Einsatz, mit denen schnell ein Prototyp entsteht. Das ermöglicht es, die Entwicklung zügig voranzutreiben und direkt Rückmeldungen von Auftraggebern einzusammeln. Zu den dafür vorgesehenen Techniken zählt Sparkup [2], das der Editor Scribes unterstützt.

Sparkup konvertiert Abkürzungen zu HTML- oder CSS-Anweisungen, weswegen es sich primär für Webentwickler eignet. Um die Funktion zu nutzen, speichern Sie das Dokument zunächst als HTML- oder CSS-Datei. Dann öffnen Sie über [Strg]+[E] ein Eingabefeld am unteren Fensterrand. In diesem landen die Kommandos, welche die Software anschließend konvertiert. Geben Sie folgenden Code in die Zeile ein:

div#header>h1#headline>p.test>li*3

Nach dem Drücken auf [Eingabe] erscheint nun im Hauptfenster der HTML-Code-Block aus Listing 2.

Listing 2

<div id="header">
  <h1 id="headline">
    <p class="test">
      <li></li>
      <li></li>
      <li></li>
    <p>
  </h1>
</div>

Hilfe auf Knopfdruck

Als Programm, das bewusst auf eine einfache und zurückhaltende Oberfläche setzt, unterstützt Scribes konsequenterweise ausgiebig den Einsatz von Tastenkürzeln. Je länger und intensiver Sie mit der Software arbeiten, desto leichter geht das von der Hand. Fällt Ihnen ein Shortcut nicht ein, rufen Sie jederzeit eine Hilfe in Form eines Overlays ab. Darin finden Sie übersichtlich alle aktuellen Befehle aufgelistet.

Dazu bewegen Sie die Maus auf den sensitiven Bereich innerhalb des Programmfensters. Sobald die Symbolleiste eingeblendet ist, klicken Sie auf das Fragezeichen. Jetzt blendet Scribes, nach Themen sortiert, alle Kürzel ein (Abbildung 3). Darunter gibt es viele, die das Bearbeiten von Texten deutlich erleichtern.

Abbildung 3: Über die Symbolleiste oder ein Tastenkürzel blendet der Editor Ihnen jederzeit eine Liste aller Kürzel ein.

Im Terminal

Beim Schreiben von Skripten erweist es sich als praktisch, dass Scribes die Möglichkeit bietet, Kommandos direkt aus dem Editor abzusetzen und deren Ergebnis zu sehen: Markieren Sie dazu Text oder platzieren Sie den Cursor im Editor-Fenster. Mit [Alt]+[X] öffnen Sie nun am unteren Rand des Programmfensters eine Eingabezeile. Dort tragen Sie das gewünschte Kommando ein.

Über das Listenfeld am rechten Rand entscheiden Sie, ob die Rückmeldung innerhalb eines neuen Fensters oder direkt in der aktuellen Datei landet. Mit einem Druck auf [Eingabe] lösen Sie den Befehl aus und erhalten das Ergebnis in der gewünschten Form zurück.

Mehrere Dateien

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Sie eine bereits vorliegende Datei öffnen und bearbeiten, wenn Sie Scribes starten. Mit [Strg]+[Alt]+[R] rufen Sie die Liste der zuletzt geöffneten Dateien auf.

Die Software erlaubt es aber auch, mehrere Dateien parallel zu öffnen und zu bearbeiten. Ein Anordnen der Dokumente in mehreren Tabs suchen Sie aber vergeblich. Zur leichteren Navigation zwischen den Dateien integriert Scribes gleich mehrere Ansichten und Werkzeuge.

Um schneller zwischen den Dateien in verschiedenen Verzeichnissen zu navigieren, bietet Scribes eine Seitenleiste, mit der Sie sich im Dateisystem fortbewegen. Diese Ansicht aktivieren Sie mit [F4]; drücken Sie diese Taste erneut, verschwindet sie wieder. Haben Sie mehrere Dateien geöffnet, wechseln Sie entweder über die Funktionen des Betriebssystems zwischen diesen, oder Sie verwenden den integrierten Dokumentenbrowser. Den aktivieren Sie mit [F9].

Nun zeigt das Programm in Form einer Liste alle Dokumente, die gerade geöffnet sind und die Sie bereits einmal gespeichert haben. Mittels der Pfeiltasten oder der Maus wechseln Sie zum gewünschten Dokument. Ein Wechsel zwischen gespeicherten und neuen Dokumenten gelingt auf diese Weise aber nicht.

Zwischen allen geöffneten Fenstern des Editors wechseln Sie mittels eines weiteren Tastenkürzels: [Strg]+[Bild-ab] und [Strg]+[Bild-auf] blättern durch den Stapel der geöffneten Dateien.

Suchen und Ersetzen

Das Suchen und Ersetzen von Text gehört bei vielen Nutzern zu den am häufigsten verwendeten Funktionen. Mittels [Strg]+[F] rufen Sie dazu eine Leiste am unteren Rand des Programmfensters auf. In deren Eingabefeld schreiben Sie den gesuchten Begriff.

Scribes unterscheidet dabei zwischen drei Methoden. Die voreingestellte Suche funktioniert wie in fast allen anderen Anwendungen: Sie geben einen Begriff ein und drücken anschließend den Schalter, um die Suche zu beginnen. Dabei markiert die Applikation im Text alle Fundstellen. Mit Vor und Zurück wechseln Sie zwischen den verschiedenen Positionen.

Der zweite Modus (Search as you type) arbeitet wie die Instant-Suche bei Google: Nach Eingabe der ersten Buchstaben markiert das Programm passende Fundstellen im Text. Sie brauchen den Suchlauf also nicht eigens zu starten. Auch hier helfen die Schaltflächen dabei, zwischen den gefundenen Stellen zu navigieren. Schließlich dürfen Sie reguläre Ausdrücke verwenden, also nach Zeichenklassen suchen.

Wenn Sie nach einem Ausdruck nicht nur suchen wollen, sondern diesen auch ersetzen möchten, nutzen Sie stattdessen das Kürzel [Strg]+[R]. Damit ergänzen Sie die Fußleiste um ein zweites Feld zur Eingabe des Ersatzbegriffs.

Remote arbeiten

Oftmals sind in Dateien wie HTML-Seiten oder PHP-Programmen nur Kleinigkeiten zu ändern. Scribes spart den Schritt, die Dokumente erst vom Server herunterzuladen, um sie anschließend zu bearbeiten. Stattdessen arbeiten Sie bei Bedarf direkt auf dem entfernten Rechner. Dazu nutzen Sie [Strg]+[L] (Abbildung 4).

Abbildung 4: Mit Scribes öffnen Sie Dateien direkt auf einem Server. Sie dürfen aber nicht vergessen, das Protokoll anzugeben, damit die Applikation weiß, wie sie mit der Datei verfährt.

Im nachfolgenden Dialog geben Sie den Pfad und Namen der Datei ein. Achten Sie darauf, das Protokoll anzugeben, damit die Applikation weiß, wie sie die Anfrage verarbeiten soll. Sobald Sie fortfahren, fragt die Software, sofern notwendig, nach den Zugangsdaten für das entfernte System – etwa bei einem FTP-Server. Passen Nutzername und Passwort, öffnet Scribes die Datei.

Zeit sparen

Die Scribes-Entwickler haben eine Reihe von Funktionen integriert, die Ihnen dabei helfen, bei der Arbeit Zeit zu sparen. Neben Sparkup, das in erster Linie für Web-Entwickler interessant ist, findet sich ein weiteres Features, mit dem Sie automatisch Texte ersetzen. Sie haben dabei die Möglichkeit, eigene Textbausteine anzulegen und zu verwenden. Dazu geben Sie in den Text einen Schlüsselbegriff ein, den Sie vorher definiert haben. Scribes erkennt diesen und ersetzt nach einem Druck auf [Tab] das Schlüsselwort durch den zugehörigen Textbaustein.

Um die Textbausteine zu hinterlegen, ziehen Sie den Mauszeiger auf den Trigger-Bereich in der rechten oberen Ecke des Programmfensters. Damit blenden Sie die Symbolleiste ein. Klicken Sie dort auf den kleinen Pfeil neben den Werkzeugen. Aus dem Untermenü entscheiden Sie sich danach für Autoreplace Editor.

Klicken Sie nun auf Hinzufügen. Die Schreibmarke befindet sich bereits im Feld für die Abkürzung. Achten Sie darauf, dass der Begriff ausreichend lang ausfällt und vor allen Dingen durch besondere Zeichen so gestaltet ist, dass kein einfacher Text als Auslöser für das Kürzel funktioniert (Abbildung 5). Jetzt drücken Sie [Eingabe], um mit der Schreibmarke in das nächste Feld zu wechseln. Dort tragen Sie den Text ein, der als Baustein im Text erscheinen soll.

Abbildung 5: Dank integrierter Textbausteine brauchen Sie wiederkehrende Formulierungen nicht immer wieder zu tippen.

Verwenden Sie später beim Schreiben eines der Kürzel, weist Scribes Sie in der Fußzeile darauf hin. Mit [Tab] ersetzen Sie dann den entsprechenden Abschnitt.

Vorlagen

Noch einen Schritt weiter gehen die Vorlagen, die Sie in Scribes definieren dürfen. Hier haben Sie sogar die Möglichkeit, mit Variablen zu arbeiten, über die Sie den Text anschließend individuell anpassen. Templates könnten etwa das Grundgerüst einer HTML- oder PHP-Datei bilden. Oft fallen im Rahmen eines Projekts in Texten immer wieder die gleichen Formulierungen an, oder Sie möchten sich beim Entwickeln einer Funktion Tipparbeit ersparen – der Einsatz der Vorlagen bietet sich in vielen Fällen an.

Bei den Scribes-Templates handelt es sich nicht um Dokumentenvorlagen, sondern um Material, das Sie während der Arbeit an einer Datei aufrufen. Dazu sucht das Programm im Text nach einem der hinterlegten Schlüsselwörter.

Um eine Vorlage anzulegen, nutzen Sie die Tastenkombination [Alt]+[F12]. Damit öffnen Sie den Vorlagen-Editor. Die Applikation ordnet die Vorlagen nach den verschiedenen Programmiersprachen. Markieren Sie im linken Teil des Fensters also zunächst das gewünschte Datenformat, etwa HTML. Drücken Sie dann auf den Schalter Hinzufügen, um einen neuen Baustein anzulegen. Scribes öffnet damit jetzt den Dialog, in den Sie den Text und die Kürzel für eine Vorlage eintragen (Abbildung 6).

Abbildung 6: Über die Vorlagen legen Sie Dokumente oder Textschnipsel an, die Variablen enthalten dürfen.

Die Maske bietet drei Felder an: Unter Name tragen Sie das Wort ein, das Sie im Text als Schlüssel verwenden möchten, um die Vorlage aufzurufen. Hier sollten Sie einen möglichst kurzen, aber leicht einprägsamen Begriff verwenden. Achten Sie darauf, dass sich das Schlüsselwort von den sonstigen Eingaben unterscheidet. Um später schneller zwischen verschiedenen Vorlagen zu entscheiden, geben Sie zusätzlich eine optionale, aber nicht zwingend notwendige Beschreibung ein.

Im Feld Vorlage tippen Sie jetzt den Text, den Sie immer wieder verwenden wollen. Falls Sie in der Schablone Platzhalter verwenden wollen, notieren Sie diese in geschweiften Klammern. Verzichten Sie bei der Vergabe der Namen auf Leerzeichen (Listing 3). Verwenden Sie einen Platzhalter an mehreren Stellen, füllt die Software alle Vorkommen mit dem gleiche Inhalt aus. Fällt das Ergebnis zu Ihrer Zufriedenheit aus, klicken Sie auf Speichern. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, direkt weitere Vorlagen anzulegen.

Listing 3

Hallo, ${anrede},
vielen Dank für ${dusie} E-Mail. Ich komme leider erst heute dazu, darauf zu antworten.

Um eine Vorlage zu verwenden, schreiben Sie den Schlüsselbegriff in den Text. Scribes erkennt den Begriff (sofern das Dateiformat mit dem im Vorlageneditor hinterlegten Format übereinstimmt) und weist Sie in der Statusleiste darauf hin. Um das Schlüsselwort zur Vorlage zu konvertieren, drücken Sie [Tab]. Damit landet die Schreibmarke unmittelbar über dem ersten Platzhalter, den die Vorlage enthält. Sie überschreiben diesen einfach durch Tippen.

Jede Vorlage darf einmal den Platzhalter ${cursor} enthalten. Er dient dazu, die Schreibmarke an der gewünschten Position innerhalb des Templates zu platzieren. Zwischen den Platzhaltern navigieren Sie beim Ausfüllen übrigens mit [Tab] beziehungsweise [Umschalt]+[Tab].

Am unteren Rand des Vorlagen-Editors finden Sie einen Link, über den Sie bei Bedarf weitere Templates auf den Rechner laden. Alternativ finden Sie das Archiv auf der Heft-DVD der Media-Edition zusammen mit zusätzlichen Theme-Dateien. Das Archiv entpacken Sie in einen Ordner Ihrer Wahl.

Wenn Sie aus den Vorlagen einige für die eigene Arbeit übernehmen möchten, rufen Sie zuerst den Vorlagen-Editor auf. Markieren Sie dort das Format, für das Sie eine Vorlage verwenden wollen. Drücken Sie nun auf den Schalter Importieren. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem sich die Vorlagen befinden. In wenigen Augenblicken stehen die neuen Templates bereit, die Sie bei Bedarf an Ihre Wünsche anpassen.

Erweiterte Einstellungen

Wenn Sie in der Symbolleiste auf den kleinen Pfeil neben den Werkzeugen klicken, blendet das Programm weitere Optionen ein. Mit den Einträgen unter Trigger Area definieren Sie, wo die Software den Bereich anzeigt, mit dem Sie die Symbolleiste aufrufen. Über die Auswahl der Farbe gestalten Sie diesen bei Bedarf unauffällig.

In den erweiterten Optionen finden Sie auch das Kommando zum Wechsel von Themes. Möchten Sie gern eine andere Farbkombination nutzen, wählen Sie Theme Selector und entscheiden sich danach für eine der angebotenen Vorlagen. Im Auswahldialog führt Sie ein Klick auf Themes zum Download von weiteren Designvorlagen (die Sie bei der Media-Edition ebenfalls auf der Heft-DVD finden). Diese entpacken Sie und nutzen das Kommando Hinzufügen, um eine der Vorlagen in die Liste der aktiven Designs zu übernehmen.

Die anderen Einstellungen beziehen sich dagegen auf die Anzeige der verschiedenen Textarten. Sie haben die Möglichkeit, für jedes Format die Schriftart und deren Größe zu ändern. Außerdem beeinflussen Sie an dieser Stelle, wie viele Zeichen Sie in einer Zeile darstellen möchten.

Fazit

Scribes erfindet die Kernfunktionen eines Editors nicht neu. Es verleiht ihnen aber ein zeitgemäßes Gewand, indem es alten Ballast über Bord wirft. Techniken wie Sparkup vereinfachen das Arbeiten ebenso wie das ausgefeilte Template-System.

Jetzt bleibt abzuwarten, in welche Richtung sich das Projekt entwickelt. Falls es beim sparsamen Umgang mit Features bleibt, hat das noch junge Scribes durchaus das Potenzial, sich einen festen Platz unter den robusten Editoren für den Einsatz im Alltag zu erkämpfen. 

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