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Wachablösung

Cinnarch-Nachfolger Antergos

19.12.2013
Arch Linux gilt weithin als System für Geeks. Das Arch-Derivat Antergos zeigt, dass auch normale Anwender durchaus eine Arch-basierte Distribution nutzen können.

Antergos 2013.11.17, die aktuellste Version des spanischen Cinnarch-Nachfolgers, gibt es in 32- und 64-Bit-Varianten. Dass das im November veröffentlichte Release in diesem Jahr bereits die dritte Neuauflage darstellt, hat ebenso wie der Namenswechsel von Cinnarch zu Antergos Kompatibilitätsgründe: Probleme mit dem ursprünglich benutzten Cinnamon-Desktop machten einen Wechsel zu Gnome 3 nötig, und auch gravierende Schwierigkeiten mit dem Display-Manager GDM erzwangen eine neue Version. Daher vollzog das Entwickler-Team einen Wechsel zu LXDM, was der Distribution spürbar und vor allem optisch gut getan hat.

Spartanisch

Antergos (http://antergos.com) startet als Live-CD und bootet in einen Gnome-3-Desktop. Der grafische Installer Cnchi bietet dann die Optionen, die Distribution zunächst zu testen oder wahlweise mit einem CLI-Installer oder einer grafischen Routine auf die Festplatte zu packen.

Für einen Test des Live-Systems schließen Sie Cnchi. Ein Klick auf die Schaltfläche Activities im oberen Panel öffnet links am Bildschirmrand die gewohnte Gnome-Favoritenleiste, die durch einen weiteren Klick auf das Kachel-Symbol alle installierten Applikationen auf den Desktop holt.

Hier fallen einige ungewöhnliche Programme auf: Der Micro-Blogging-Client Hotot ermöglicht den schnellen und komfortablen Zugriff auf Twitter und Konsorten. Der Media-Player Xnoise übertrumpft sogar den wieselflinken SMPlayer in Sachen Geschwindigkeit. Die Programmgruppe Sundry fasst einige altbekannte Konfigurationsprogramme zusammen, wie etwa den Dconf-Editor und andere entsprechende Tools.

Als Webbrowser dient Google Chrome in der aktuellen Variante 31.0. Mit Gedit befindet

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Jimmy (unangemeldet), Mittwoch, 22. Januar 2014 03:00:29
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