Netzwerk

Separiert vom herkömmlichen Menübaum finden Sie im Hauptmenü die Programmgruppe Wifislax, die Sie zu verschiedenen Untermenüs führt. Hier finden Sie alle Applikationen, die Sie zum Absichern eines WLANs benötigen. Darunter befinden sich sehr viele nahezu unbekannte Programme – es lohnt sich also, einen näheren Blick in die Menüs zu werfen.

Doch Vorsicht: Neben Konfigurations- und Überwachungssoftware finden Sie in den verschiedenen Untermenüs auch zahlreiche Programme, mit denen Sie Angriffe auf das Intranet starten können. Bei unsachgemäßem Einsatz dieser Applikationen richten Sie unter Umständen erheblichen Schaden an, sodass Sie vor dem Einsatz genau prüfen sollten, wie die jeweilige Software arbeitet.

Konfiguration

Zunächst gilt es, eine Verbindung zwischen dem Wifislax-System und dem WLAN herzustellen. Dazu liefert die Distribution im Menü Wifislax | Network Managers mit WiFi Radar und Wicd zwei bekannte, grafisch zu bedienende Tools.

Im ersten Anlauf unserer Tests fand Wifislax jedoch keine WLAN-Karte und somit auch keine drahtlosen Netze. Grund für dieses Ergebnis war die in unserem System verbaute ältere Intel-WLAN-Karte mit Calexico2-Chip, die sich unter Wifislax – wie unter vielen anderen Distributionen auch – nicht sofort korrekt ansprechen ließ.

In unserem Fall war es zunächst nötig, eine aktualisierte Firmware für diesen WLAN-Chipsatz zu beschaffen [2] und die aus dem heruntergeladenen Archiv entpackten Dateien mit der Endung .fw im Verzeichnis /lib/firmware/ abzulegen. Vollkommen unproblematisch hingegen verhielten sich im Test zwei Systeme mit WLAN-Chipsätzen von Atheros, die sofort mit den Linux-Treibern ath5k und ath9k zusammen funktionierten.

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