Neues auf den Heft-DVDs

12/2013

21.11.2013

Ultimate Edition 3.6

Auf Seite B der Heft-DVD finden Sie die aktuelle Version von Ultimate Edition 3.6, einem Fork von Ubuntu und Linux Mint. Ausgewiesenes Ziel der Entwickler ist es, ein homogenes und einfach zu bedienendes System zu erstellen. So bietet UE beispielsweise ein Single-Button-Upgrade, bei dem ein Mausklick genügt, um das System zu aktualisieren. Als Unterbau arbeitet ein Linux-Kernel in Version 3.7.0-7 aus dem "Crack-Pushers"-PPA. Daneben enthält das Desktop-System alle zur täglichen Arbeit notwendigen Programme. Dazu zählen unter anderem die Webbrowser Chromium und Firefox sowie die Office-Pakete Calligra, Gnome Office und LibreOffice.

ZevenOS Neptune 3.3

Die Distribution ZevenOS Neptune 3.3 basiert fast vollständig auf Debians "Wheezy"-Zweig und setzt den Fokus auf ein schnelles Live-System für USB-Sticks. Dabei hilft Ihnen der eigens für diese Distribution entwickelte USB-Installer. Neben den Paketquellen von Debian stellen die Maintainer auch noch eigene bereit – in erster Linie, um die systemeigenen Programme zu aktualisieren. Das Release verwendet den recht frischen Linux-Kernel 3.10.12, als Desktop-Umgebung kommt KDE 4.11.2 zum Einsatz, LibreOffice trägt die Versionsnummer 4.1.2.3. Als Webbrowser stellt die Distribution Chromium 29 und Icedove 17 bereit. Das Abspielen von Multimedia-Dateien übernimmt der VLC-Player in Version 2.1.

Wifislax 4.6

Wer das heimische WLAN auf potenzielle Schwachstellen hin überprüfen möchte, dem hilft die darauf spezialisierte Slackware-Distribution Wifislax 4.6. Zum Abrufen statistischer und technische Daten im WLAN stehen altbekannte Programme wie Wireshark, Zenmap und der Angry-IP-Scanner zur Verfügung. Daneben bringt Wifislax eine stattliche Anzahl unterschiedlicher Programme mit, die es gestatten, Access Points und Client-Rechner anzugreifen oder Passwörter und Zugangsbeschränkungen auszukundschaften. Neben der bootbaren Version finden Sie auf Seite A der Heft-DVD im Verzeichnis /LU/wifislax/ auch das ISO-Image zum Selberbrennen.

Grml 32/64/96-full 2013.09

Stehen Wartungs- und Reparaturarbeiten am PC an, ist Grml96-full 2013.09 als Schweizer Taschenmesser unter den Admin-Distros das Mittel der Wahl. Es überzeugt durch eine Vielzahl nützlicher Werkzeuge und Funktionen, die kaum einen Wunsch offen lassen. Die Distribution verwendet Kernel 3.10.10 mit Anpassungen, der Softwarebestand stammt aus Debians "Testing"-Repository und datiert vom 27. September. Neu hinzugekommen sind unter anderem die Programme Ash, Clonezilla und Puppet sowie Python 3.3. Auf Seite A der Heft-DVD finden Sie neben der bootbaren Version auch die ISO-Images von Grml32 (32 Bit), Grml64 (64 Bit), und Grml96 (32+64 Bit) im Verzeichnis /LU/grml/.

Multibuntu 13.10

Ubuntu-Liebhaber kommen in dieser Ausgabe voll auf ihre Kosten: Das LinuxUser-Megapack auf der zweiten Heft-DVD (DVD-9) enthält das kürzlich erschienene Ubuntu 13.10 in neun verschiedenen Versionen. Mit von der Partie sind neben dem klassischen Ubuntu die Derivate Ubuntu Gnome, Kubuntu und Xubuntu, jeweils in der 32- und 64-Bit-Version. Von Lubuntu finden Sie auf dem Datenträger die 32-Bit-Variante. Alle genannten Distributionen starten Sie bequem über das Bootmenü. Schon beim Hochfahren der einzelnen Systeme erscheint jeweils eine Abfrage, ob Sie die Distribution installieren oder zunächst nur ausprobieren möchten. Im Verzeichnis /isos finden Sie alle unveränderten ISO-Images der genannten Distributionen. 

Neue Programme

Das kürzlich von Oracle vorstellte Virtualisierungsprogramm VirtualBox 4.3 wartet nicht nur mit einer Menge Fehlerbereinigungen auf, sondern auch mit einigen Neuerungen. So erlaubt es der eingebaute Videorekorder, Screencasts von der Arbeit in der virtuellen Maschine zu erstellen. Daneben emuliert die Software jetzt auch Multitouch-Oberflächen. Ebenfalls neu ist die virtuelle USB-Webcam. Mit deren Hilfe lassen sich Anwendungen wie Skype in den virtuellen Maschinen starten und nutzen.

Mit dem Tool Dialog 1.2 basteln Sie schnell anschauliche Dialoge für Benutzerabfragen auf der Shell. Die Rückgabewerte entscheiden dann über den weiteren Ablauf des ansteuernden Skripts. Das C-Programm setzt auf Ncurses und benötigt somit keinen laufenden X-Server.

Zu den ausgefeiltesten Erweiterungen für Gimp gehört zweifelsfrei gehört GMIC 1.5.7.1, ein Filter, der selbst fast schon eine komplette Bildbearbeitung mitbringt. Darüber hinaus verbirgt sich hinter GMIC aber unter anderem eine Programmiersprache und eine Analyse-Software.

Das Programm Photivo dient zum Konvertieren und Bearbeiten von RAW-Fotos und stellt viele von Gimp bekannte Werkzeuge bereit. Es setzt seinen Schwerpunkt aber auf den speziellen Farbraum LAB. Die Software verfügt auch über viele RGB-Funktionen und ist für das Bearbeiten von 16-Bit-RAWs ausgelegt.

Die Software Mytourbook 13.09 verwaltet beliebig viele GPS-Tracks und zeigt neben der eigentlichen Tour eine ganze Menge Zusatzinformationen an. Auf Wunsch verknüpft das Programm sogar unterwegs aufgenommene Bilder an den richtigen Stellen mit den Tracks. Neben dem Programm finden Sie auf der DVD die im Artikel verwendeten Beispieldateien.

Gottengeography 2.0 dient zum nachträglichen Hinzufügen des Aufnahmeorts bei Fotos. Dabei beschränkt sich das Programm nicht nur auf lokal gespeicherte Bilder, sondern greift auf Wunsch auch auf an den Rechner angeschlossene Digitalkameras zu.

Das kleine Tool Lynis 1.3.3 prüft das lokale System auf bekannte Sicherheitslücken in den installierten Software-Paketen. Dabei achtet es auch auf mögliche Konfigurationsfehler.

Mit Jgnash 2.13 steht Ihnen ein plattformunabhängiges Tool zum Verwalten Ihrer Finanzen zur Verfügung. Das Java-Programm unterstützt verschiedene Kontoarten und erlaubt den Import von Daten aus anderen Finanzprogrammen via OFX- oder QIF-Format.

Tip a friend    Druckansicht beenden Bookmark and Share
Kommentare