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Office-Suite Calligra 2.7 im Überblick

Stile

Egal, wie viele Funktionen eine Textverarbeitung mitbringt – ein professionelles Arbeiten ermöglichen nur einheitliche Definitionen für Zeichen und Absätze. Gerade bei längeren Texten wie Büchern oder wissenschaftlichen Arbeiten erzielen Sie ein entsprechendes Layout nur, wenn die verwendeten Schriften, Schriftgrößen, Formate für Absätze zueinander passen und den Anforderungen im Bereich Typografie genügen, also durchgängig im gesamten Dokument zum Einsatz kommen.

Satzsysteme wie LaTeX bauen Dokumente ausschließlich ausgehend von solchen Stildefinitionen auf. Calligra Words widmet der Unterstützung für Stile einen eigenen Eintrag im Hauptmenü (Stile). Im zugehörigen Dialog ordnen Sie jedem Format ein aufeinander abgestimmtes Set an Schriftarten, Einzügen und anderen Attributen zu.

Darüber hinaus stehen in Calligra Words schon wegen der guten KDE-Integration zahlreiche, fortgeschrittene Zeichenfunktionen bereit. Auf diese Weise erstellen Sie unter anderem Pfade, verbinden Objekte, manipulieren Formen in mannigfacher Weise und versehen diese mit Effekten, wie Schatten, Füllungen und Transparenzen (Abbildung 4). Dabei finden sich interessante Ideen und Konzepte, etwa die Möglichkeit, die Position des Schattens fließend mit Hilfe eines Stellrades einzustellen.

Abbildung 4

Abbildung 4: In Calligra Words stehen fortgeschrittene Funktionen zum Zeichnen bereit.

Dank des rahmenbasierten Konzepts haben Sie die Möglichkeit, bei nahezu jedem Objekt über das jeweilige Kontextmenü Objekteigenschaften den Textumfluss und die Position des jeweiligen Objektes relativ zum Text individuell festzulegen. Auf diese Weise stemmen Sie mit Calligra auch kleine DTP-Projekte – die gelegentlichen, nicht reproduzierbaren Abstürze sorgen aber bisweilen für Probleme (Abbildung 5).

Abbildung 5

Abbildung 5: Calligra Words bietet weitreichende Funktionen zum Steuern des Textflusses um ein Objekt.

Importfilter

Die Importfilter von Calligra Words schlugen sich im Test mit dem gleichen mittelmäßig komplex gestalteten Word-Dokument broschuere.docx (es stammt aus dem Template-Fundus von MS Office 2007 und kam auch im Softmaker-Office-Test in dieser Ausgabe zum Einsatz) zwar besser als die von LibreOffice, erreichen aber nicht die Qualität von SoftMaker Office (Abbildung 6).

Abbildung 6

Abbildung 6: Die Filter für den Import von Microsoft-Formaten bieten durchaus noch Raum für Verbesserungen.

Dies lies sich aber nur mit Mühe beurteilen, weil Calligra Words mehrfach abstürzte. Echte Abstürze sind zwar weitaus seltener als bei den in dieser Hinsicht unbrauchbaren Versionen 2.4 und 2.5, treten aber zumindest in Words immer noch auf. Da für den Test KDE SC 4.11 und Calligra 2.7.1 aus dem Backport-Repository unter Fedora 19 zum Einsatz kam, mag die Ursache hierfür eventuell anderswo legen.

Bessere Ergebnisse beim Import von Word-Dokumenten gab es erwartungsgemäß bei weniger DTP-lastigen Layouts. Allerdings kam es beim Öffnen größerer Dokumente trotzdem gelegentlich zu Abstürzen. Die Entwickler haben nach eigener Angabe für Calligra 2.7.1 die Exportfilter für Textdateien und für das DOCX-Format sowohl in Words als auch in Author verbessert. Neben dem PDF-Export beherrschen beide Module nun auch den Export ins ODT-Format und in die E-Book-Formate EPUB und Mobi. Einen PDF-Import gibt es nicht.

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