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Office-Suite Calligra 2.7 im Überblick

Handling

Den Vorteil, Bibliotheken sowie andere Bestandteile gemeinsam zu verwenden, bietet KDE mit dem Qt-Unterbau von Haus aus. Bei Calligra gehen die Integrationsbemühungen – obwohl die einzelnen Programme von unterschiedlichen Autoren stammen – aber wesentlich weiter als beim Gnome-Office.

Es spricht zwar nichts dagegen, auch GTK-Programme wie Gnumeric unter KDE zu verwenden, aber vieles dafür, sich nur auf Calligra zu konzentrieren. Zu den Gründen gehören neben den gewohnte Dialogen und Tastenkürzeln die Integration in KDE und das weitgehend einheitliche Bedienkonzept. Es basiert auf einem in allen Modulen rechts angeordneten Dock, das wiederverwendbare Dialoge enthält, darunter die ab Calligra 2.6.0 enthaltene Toolbox (Abbildung 1).

Abbildung 1

Abbildung 1: Neu seit Calligra 2.6 ist der in Words, Author und Sheets enthaltene Docker Toolbox.

Allerdings haben die Entwickler die Toolbox in der Version 2.7.0 schon wieder grundlegend renoviert, was deren Benutzbarkeit weiter verbessert. Sie enthält jetzt Kontrollelemente, mit denen Sie zum Beispiel Formen sehr einfach bearbeiten ("Shapes"), sowie eine einfach benutzbare Stil-Auswahl. Die Entwickler haben die Toolbox in andere Komponenten wie Author und Sheets übernommen. Oberhalb der Toolbox finden Sie die übrigen andockbaren Dialoge.

In der Voreinstellung ist das lediglich der Docker Objekt hinzufügen. Mit ihm fügen Sie Bilder, Texte, Diagramme, Videos, Webobjekte, Formeln oder Vektorobjekte ins Dokument ein. Dabei haben Sie die Möglichkeit, die Positionen der Toolbox und der übrigen Dialoge via Drag & Drop bestimmen.

Objekte einfügen

Als waschechtes KDE-Programm profitiert Calligra von vielen KDE-Funktionen, wie KParts und dem Flake-Shapes-Konzept. Letzteres übernimmt unter KDE das Einbetten von Objekten. Alle Module sind dank dieser Technologie in der Lage, jede andere Komponente einzubetten, etwa eine in Sheets erstellte Tabelle in einem ODS-Dokument.

Umsteiger von LibreOffice stoßen auf eine rahmenbasierte Arbeitsweise, ähnlich wie beim DTP-Programm Scribus. Die gute Integration sämtlicher Module untereinander zeigt sich auch beim ersten Start der meisten Calligra-Module: Sie bieten dabei in der Regel einen einheitlich gestalteten Dialog zum Erzeugen eines neuen oder Öffnen eines bestehenden Dokuments sowie zum Laden einer Vorlage.

Im Gegensatz zu SoftMaker Office, das neue Dokumente in je einem neuen Reiter des Hauptfensters anzeigt, öffnet Calligra bei jedem neuen Dokument eine weitere Instanz der gesamten Software. Ansonsten gibt sich das Programm alle Mühe, mit nur fünf Einträgen im Hauptmenü, dem Docker Objekt einfügen und der erwähnten Toolbox möglichst übersichtlich zu bleiben.

Sie haben aber die Möglichkeit, sowohl Words als auch die meisten anderen Komponenten weitgehend zu individualisieren. So legen Sie im Menü Einstellungen | Andockbare Dialoge fest, was sich zu Objekt einfügen ins Dock gesellt. Das vermittelt einen guten Eindruck des Funktionsumfangs (Abbildung 2).

Abbildung 2

Abbildung 2: Andockbare Dialoge gehören zu den elementaren Bedienelementen von Calligra.

Das Einfügen haben die Entwickler gut gelöst: Möchten Sie etwa ein Bild in Words einbauen, wählen Sie im Docker Objekt hinzufügen den Typ Bild und ziehen mit der Maus einen blau hinterlegten Bereich auf. Calligra öffnet dann automatisch den Auswahldialog. Das Bild platzieren Sie mit gedrückter Maustaste, wobei der Text je nach gewählten Modus entsprechen läuft (Abbildung 3).

Abbildung 3

Abbildung 3: Im Text eingefügte Bilder beeinflussen schon beim Platzieren das Verhalten beim Umfließen.

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