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Mit Gimp Verzeichnungen beheben und Motive gekonnt ins Bild rücken

Filter

Das Menü Filter enthält im Untermenü Verzerren eine Reihe weiterer Funktionen zum Verzerren von Bildern, darunter IWrap und Objektivfehler ... sowie Wrap text....

Hinter IWrap verbirgt sich ein interaktiver Filter, mit dem Sie bei Bedarf Teile des Bilds bewegen, vergrößern, verkleinern oder verdrehen. Entfernen hilft Ihnen, unnötige Verformungen rückgängig zu machen. Dabei haben Sie die Möglichkeit, die Modifikation im Bild vorzunehmen oder als Animation zu speichern. Abbildung 4 zeigt den Filter und einige Beispiele.

Abbildung 4

Abbildung 4: Im IWrap-Filter wählen Sie zunächst die gewünschte Funktion aus. Anschließend führen Sie diese im Vorschaufenster aus. Gefällt das Ergebnis, wendet OK den Filter an.

Der Filter erfordert etwas Übung, danach erzielen Sie aber schnell brauchbare Ergebnisse. Die recht kleine Vorschau erschwert das Bearbeiten von Details. Hier ist es sinnvoll, diese auf einer separaten Ebene getrennt zu bearbeiten und das Ergebnis wieder in das Bild einzufügen.

Sie steuern die Deformation über mehrere Parameter: Der Deformationsradius wirkt wie ein weicher Pinsel, mit dem Sie die Verformung vornehmen, Deformierung beeinflusst die Stärke des Effekts. Die Option Bilinear verbessert die Qualität der Deformation, was Anpassendes Hochrechnen noch im Detail verstärkt.

Über Maximale Tiefe legen Sie die Zahl der Durchläufe beim Berechnen der Pixel fest, die mehr als den eingestellten Schwellwert verändern. Im zweiten Reiter bietet der IWrap-Filter an, eine Animation mit bis zu 200 Einzelbildern aus der Deformation zu erzeugen.

Der Filter Verbiegen ... funktioniert ähnlich wie IWrap im Modus Verschiebe: Über zwei Kurven definieren Sie die Transformation, die Sie bei Bedarf speichern, um sie später auf weitere Bilder anzuwenden. In der Vorschau sehen Sie die Kontur des Bildes, rechts daneben die Linie, über die Sie die Modifikation steuern (Abbildung 5).

Abbildung 5

Abbildung 5: Über zwei Kurven steuern Sie das Ergebnis des Filters Verbiegen.

In der Regel erzielen Sie mit glatten Kurven den richtigen Effekt, um weiche Übergänge zwischen den Segmenten zu erhalten. Freie Kurven ermöglichen dagegen ganz ungewöhnliche Strukturen. In beiden Modi haben Sie zudem die Möglichkeit, die Endpunkte der Kurven zu verschieben.

Gefällt Ihnen die horizontale Ausrichtung der Kurven nicht, dann legen Sie einen neuen Winkel unter Drehen fest. Glätten und Kantenglättung verbessern in vielen Fällen das Ergebnis. Gimp erlaubt es darüber hinaus, einmal erzeugte Kurven für den erneuten Einsatz abzuspeichern.

Wählen Sie den Punkt Mit Kopie arbeiten, dann erhält Gimp die Ebene des Originals und erstellt stattdessen ein neues Layer mit dem verbogenen Inhalt. Diese Ebene erhält zunächst den Namen curve_bend_dummylayer_b, den Sie aber ändern dürfen.

Wind und Wellen

Filter wie Wellen und Wind funktionieren ähnlich. Sie bieten zwar weniger Flexibilität, sind dafür aber noch einfacher anzuwenden. Drehen und Drücken ... stellt eine ganz einfache Variante dieser Filter da (Abbildung 6) und tut genau das, was der Name aussagt.

Abbildung 6

Abbildung 6: Hinter Drehen und Drücken ... verbirgt sich ein einfacher Effektfilter. Der Radius steuert die Größte des beeinflussten Bereichs, mit der Druckstärke beeinflussen Sie die Wirkung.

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LinuxUser 05/2014

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