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Aktuelle Software im Kurztest

17.07.2013 Das CLI-Tool <s>Cryptmount 4.4<s> macht das Erzeugen und Einbinden verschlüsselte Container zum Kinderspiel.Mit dem Java-Tool <s>Datacrow 3.10.1<s> katalogisieren Sie dank vorgefertigter Masken im Handumdrehen Sammlungen aller Art.Als übersichtliche Oberfläche für Rsync vereinfacht <S>Gadmin-Rsync 0.1.8<S> den Abgleich und das Sichern von Daten über mehrere Rechner hinweg.Der handliche Netzwerkbrowser <s>Jftp 1.57<s> unterstützt die wichtigsten Protokolle zur Verbindungsaufnahme in LAN und WAN.

Schlüsselmeister

cryptmount-001.png

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Dateisystem kryptologisch zu sichern. So bieten die meisten Distributionen bereits bei der Installation das Verschlüsseln der Festplatte an. Benötigen Sie lediglich einen verschlüsselten Datencontainer, dann greifen Sie auf Programme wie Truecrypt oder Bordmittel wie Dm-crypt und LUKS in Kombination mit Devmapper zurück. Mit Cryptmount steht ein einfaches Kommandozeilenprogramm zur Verfügung, das Ihnen beim Anlegen und Verwalten verschlüsselter Containern zur Hand geht. Dazu greift Cryptmount auf bewährte Tools wie Dmcrypt und Devmapper zurück. Nach der Installation stehen zwei Programme zur Verfügung: Cryptmount und Cryptmount-setup. Letzteres dient dem Erstellen verschlüsselter Container und muss mit Administrator-Rechten gestartet werden. Das Shell-Skript führt Sie interaktiv durch die Konfiguration des Containers. Hier gilt es einen eindeutigen Namen festzulegen, unter dem Cryptmount später die Containerkonfiguration wiederfindet, einen Benutzer für den Container anzugeben sowie die Containergröße in MByte festzulegen. Daneben will Cryptmount-setup die Pfade zur Container- und Schlüsseldatei sowie den späteren Einhängepunkt wissen. Anschließend erzeugt es Container und verlangt die Angabe eines Passworts. Als Dateisystem im Container dient in der Vorgabe Ext3. Alle Konfigurationsparameter legt Cryptmount-setup in der Datei cmtab unter /usr/local/etc/cryptmount ab. Besitzen Sie bereits einen verschlüsselten Container, können Sie den entsprechenden Konfigurationseintrag dort auch händisch anlegen. Die Manpage zu Cmtab gibt Auskunft, welche Parameter und Einstellungen verfügbar sind. Mit dem Eintrag in Cmtab können Sie nun bequem Cryptmount aufrufen. Nach korrekter Passworteingabe hängt das Tool den Container am angegebenen Mountpoint ein. Über den Parameter -a hängen Sie in einem Rutsch alle vorhandenen Container ein, der Parameter -l zeigt sämtliche Containerkonfigurationen an. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Swapping zu deaktivieren oder neue Schlüssel zu erzeugen.

Cryptmount 4.4

Lizenz: GPLv2

Quelle: http://cryptmount.sourceforge.net/

Datensammler

datacrow-001.png

Eher früher als später wird unweigerlich die CD/DVD- oder Büchersammlung zu umfangreich, um alle Titel im Kopf zu behalten. Möchten Sie dann nicht mit unübersichtlichen Listen in einer Tabellenkalkulation jonglieren, dann greifen Sie einfach zu Datacrow das. Das Programm stellt zahlreiche Module mit Formularen zur Verwaltung von Daten und Objekten zur Verfügung. Dabei reicht die Palette von Audio-CDs und Alben über Filme und Bücher bis hin zur Katalogisierung von Bildern und Software. Selbst Adressdaten lassen sich mit Datacrow problemlos verwalten. Um einen neuen Eintrag anzulegen, klicken Sie auf das gewünschte Modul und gelangt über das Plus-Symbol in die Eingabemaske. Hier tragen Sie je nach Modul Titel und Beschreibungen, Erscheinungsjahr und Publisher ein. Manche Module unterstützen auch das Hinterlegen von Bildern oder Screenshots. In manchen Modulen können Sie auch auf externe Datenquellen wie Amazon, Google, IMDB oder MusicBrainz zurückgreifen. Nach Angabe eines Schlüsselworts oder Barcodes durchforstet das Programm diese. Auch die Felder der Eingabeformulare dürfen Sie Ihren Wünschen anpassen. Hier legten Sie fest, ob Felder aktiv und damit sichtbar sind, welche als Pflichtfelder gelten und wo ein Schlüssel den späteren Zugriff auf die Felddaten beschleunigen soll. Darüber hinaus bietet Datacrow mit einem Modulerstellungsassistenten auch die Möglichkeit, eigene Module zu erzeugen. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie in der Online-Hilfe. Sie enthält auch Informationen zur Grundkonfiguration sowie den Sortierungs- und Filteroptionen.

Datacrow 3.10.1

Lizenz: GPLv3

Quelle: http://www.datacrow.net/

Backup-Helfer

gadminrsync-001.png

Gadmin-Rsync dient als Gtk++-basierte Benutzeroberfläche für das Synchronisations- und Backup-Tool Rsync. In seiner übersichtlichen Oberfläche findet man sich schnell zurecht, es erfordert jedoch Administratorrechte. Nach dem Start erzeugen Sie zunächst ein ein neues Backup-Profil, für das Sie einen eindeutigen Namen vergeben. Nun legen Sie fest, wohin gesichert werden soll. Befindet sich das Ziel nicht auf dem lokalen System, sondern auf einem entfernten Rechner, gilt es die SSH-Verbindungsdaten anzugeben. Auch das Sichern eines Remote-Rechners auf den lokalen Client ist möglich. Die eingegebenen Quell- und Zielverzeichnisse listet Gadmin-Rsync im Hauptfenster übersichtlich auf. Über den Menüpunkt Add backup data fügen Sie dem Sicherungsprofil nun nun weitere Verzeichnisse oder entfernte Systeme hinzu. Über Schaltflächen in der Backup-Übersicht klammern Sie einzelne Verzeichnisse vorübergehend aus der Sicherung aus oder aktivieren das Löschen von Dateien im Zielverzeichnis. Zum Starten der Sicherung klicken Sie einfach den Run-Knopf an. Auch Intervalle für eine zeitgesteuerte Sicherung können Sie in Gadmin-sync festlegen, das Tool nimmt dann die notwendigen Cron-Einträge vor. Im Reiter Progress zeigt das Programm an, welche Daten es bereits gesichert hat und wo Fehler auftraten. Der Reiter Disc gibt über den Füllstand der eingebundenen Partitionen Auskunft. Erstellte Sicherungsprofile samt aller Konfigurationsparameter legt Gadmin-Rsync im Verzeichnis /etc ab.

Gadmin-Rsync 0.1.8

Lizenz: GPLv3

Quelle: http://dalalven.dtdns.net/linux/gadmintools-webpage/

Verbindungskünstler

jftp-001.png

Der in Java implementierte Multiprotokoll-Netzwerkbrowser Jftp unterstützt neben dem namensgebenden FTP auch SFTP, SMB, NFS, HTTP und (im Alpha-Stadium) auch WebDAV. Ähnlich wie ein Dateimanager stellt Jftp die lokalen und entfernten Verzeichnisse in einer zweiteiligen Übersicht dar: Links zeigt er die lokalen, rechts die Remote-Verzeichnisse. Das Tool kann dabei mehrere Verbindungen gleichzeitig verwalten, wobei jede einen eigenen Reiter erhält. So wechseln Sie bequem beispielsweise zwischen offenen SMB- und FTP-Verbindungen. Um Daten zwischen den Systemen zu übertragen, genügt es, die betreffenden Dateien zu markieren und auf das Größer- beziehungsweise Kleiner-Symbol zu klicken. Ein Drag & Drop zwischen den Systemen beherrscht Jftp jedoch nicht. Es übergibt die Dateien an den internen Download-Manager, dessen Ausgabe sich im rechten unteren Fensterbereich befindet. Hier können Sie einzelne Übertragungen pausieren oder ganz abbrechen. Auf der lokalen Seite unterstützt Jftp eine Kompression via Zip, über die es mehrere Dateien vor dem Transfer zusammenpackt. Den regelmäßigen Zugriff auf die selben Gegenstellen erleichtert das Tool über eine Lesezeichenverwaltung. Zum Überwinden restriktiver Firewalls unterstützt es außerdem Socks-Proxys, andere Proxy-Arten beherrscht es jedoch nicht. Bei der Fehlersuche und Netzanalyse unterstützt die Funktion raw-tcp/ip: Mit ihr baut Jftp eine TCP-Verbindung zu einem beliebigen Server und Port auf – dabei muss es sich nicht um ein von Jftp unterstütztes Protokoll handeln. Kommt eine Verbindung zustande, geben Sie die nötigen Verbindungsbefehle einfach manuell ein. Auf diese Weise prüfen Sie beispielsweise, ob ein POP3-Server neue Mails hat, oder ermitteln die Version des SSH-Servers der Gegenseite.

Jftp 1.57

Lizenz: GPLv3

Quelle: http://sourceforge.net/projects/j-ftp/

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LinuxUser 05/2014

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