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Findet Nemo!

Visuell programmieren mit Alice

Hubwagen

Der kleine Nemo erscheint jetzt in der Unterwasserwelt. Ein grüner Kreis zeigt an, dass er gerade ausgewählt ist (Abbildung 5). Per Drag & Drop verschieben Sie den Fisch beliebig, mit Klicks auf einen der gebogenen Pfeile am unteren Rand der 3D-Welt verändern Sie bei Bedarf die Perspektive. Für das Beispiel belassen Sie jedoch die derzeitige Schrägansicht.

Abbildung 5

Abbildung 5: Mit den neuen Eigenschaften schwebt das Objekt jetzt ungefähr in der Mitte der Welt.

Am rechten Fensterrand finden Sie eine Palette mit allen Eigenschaften des kleinen Fischs (in Alice 2 verstecken sich diese auf dem Register properties links unten). Über die Ausklappliste neben Paint dürfen Sie Nemo eine andere Farbe geben. Der unter Opacity eingestellte Wert gibt an, wie durchsichtig der Fisch erscheint. Beim Wert 1.0 ist Nemo vollständig zu sehen, bei 0.5 nur noch halb.

Mit Vehicle ketten Sie Nemo an ein anderes Objekt an, wie etwa ein Boot. Er folgt dann automatisch allen Bewegungen dieses Objekts. Besonders interessant sind die Werte für Nemos Position und seine Größe (Size). Zunächst sollten Sie den Fisch etwas vom Boden anheben, damit er gleich frei schwimmen kann.

Dazu tragen Sie unter y den Wert 0.5 ein und drücken die Eingabetaste. Alice hebt den Fisch jetzt an (Abbildung 5). Analog würde ein anderer Wert unter x Nemo auf der Waagerechten verschieben, ein neuer z-Wert hingegen nach vorne und hinten. Die voreingestellte Größe von Nemo ist für das Beispiel perfekt.

Weltraum

Neben dem Fisch tummeln sich übrigens schon ein paar weitere Objekte in der Szene: Neben dem Bodenbelag gibt es auch noch eine Kamera, durch die Sie gerade in den Ozean schauen. Alle diese Objekte listet Alice in der linken oberen Fensterecke auf, wobei es das gerade angewählte Objekt gelb hinterlegt.

Auch die Kamera und der Boden besitzen Eigenschaften, die Sie verändern dürfen. Dazu klicken Sie links oben in der Ecke den Namen des entsprechenden Objekts an oder wählen es am rechten Rand aus der dicken Ausklappliste, die derzeit mit this.Nemo beschriftet ist. Auf diese Weise wechseln Sie etwa nachträglich den Bodenbelag. Auch die 3D-Welt selbst ist ein eigenes Objekt und trägt – etwas gewöhnungsbedürftig – den Namen this. Das gestattet jedoch, der gesamten Umgebung ein anderes Licht zu spendieren oder sie in Nebel zu tauchen: Wählen Sie aus der dicken Ausklappliste einmal this und betrachten Sie die Eigenschaften. Den Namen der übrigen Objekte ist ein this. vorangestellt, weil sie sich in der Umgebung befinden.

Nun wird es Zeit, Nemo etwas hin und her schwimmen zu lassen, wozu Sie einen passender Ablaufplan zusammen stellen. Kehren Sie über den Knopf Edit Code oder Window | Perspectives | Edit Code zunächst zur alten Darstellung zurück. Hier sehen Sie jetzt Nemo links oben in der Ecke. Direkt darunter finden Sie eine Liste mit allen Aktionen und Tricks, die Nemo auf Lager hat. So könnten Sie ihn etwas sagen (say) oder sich bewegen lassen (move). Alice bezeichnet alle diese Aktionen als Procedures.

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LinuxUser 05/2014

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