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© hornharry, Photocase

Neues Gesicht

Ubuntu mit Gnome Shell statt Unity

21.06.2013 Längst nicht alle Ubuntu-Anwender können sich vorbehaltslos für den Unity-Desktop begeistern. Wer trotzdem nicht gleich die Distribution wechseln will, dem verspricht Ubuntu Gnome 13.04 einen Ausweg.

Unity spaltet die Ubuntu-Anwender in Fans und Verweigerer. Da mit der drohenden Einführung von Canonicals neuem Display-Server Mir auch für das Kubuntu-Projekt Probleme ins Haus stehen, wird es für Ubuntu wohlgesonnene Nutzer, die kein Unity nutzen wollen langsam eng (siehe auch Kasten "Kubuntu und Mir").

Mit Ubuntu wird auf lange Sicht wohl nur der glücklich, der Unity und das kommende Unity Next ohne Wenn und Aber befürwortet. Das trifft wohl am ehesten auf Umsteiger aus der Windows- und vor allem der Mac-Welt zu, weil sich Unity im Look & Feel von Version zu Version mehr an Mac OS X orientiert. Spitze Zungen behaupten, viele Windows-Umsteiger hätten sich deshalb für Ubuntu entschieden, weil sie mit Linux nicht zurecht gekommen seien.

Kubuntu und Mir

Ubuntu Gnome versteht sich wie Kubuntu als Alternative für Ubuntu-Nutzer, die den Unity-Desktop nicht mögen. Da sich angesichts der Tatsache, dass Canonical mit Mir einen eigenen Display-Server plant, inzwischen sowohl das KDE-Projekt als auch die Gnome-Entwickler für einen baldigen Wechsel auf Wayland als Display-Server ausgesprochen haben, steht die Zukunft von Projekten wie Kubuntu und Ubuntu Gnome derzeit in den Sternen.

Zumindest die KDE-Entwickler haben durch den KWin-Maintainer Martin Gräßlin inzwischen unmissverständlich klar gemacht [6], dass KDE Mir nicht unterstützen wird. Aus KDE-Sicht brächte Mir keinen einzigen Vorteil gegenüber Wayland, als Nachteil stünden dem mindestens das instabile Protokoll und die Lizenzprobleme gegenüber.

Für zusätzliche Verwirrung sorgt in dieser Situation, dass das Kubuntu-Team bereits

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