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© ladyann, 123RF

Kompakte Jukebox

Raspberry Pi zur Miniatur-Musikzentrale ausbauen

21.06.2013 Der Music Player Daemon MPD macht aus dem RasPi eine kleine Jukebox. Die Konfiguration ist allerdings nicht immer geradlinig. Wir zeigen, worauf Sie dabei achten müssen.

Der Raspberry Pi kostet einschließlich eines kleinen Lautsprechers weit weniger als ein WLAN-Radio. Mit ein wenig Handarbeit macht der Music Player Daemon MPD [1] aus dem RasPi einen netzwerkfähigen Musikplayer, der sich hinter einem WLAN-Kofferradio nicht zu verstecken braucht. Mit einer App auf einem Smartphone lässt er sich zudem weit komfortabler bedienen als über das "Mäusekino", wie es einfache Stand-Alone-Geräte bieten.

Im Gegensatz zu einem Radio muss man dem RasPi das Musikabspielen aber erst beibringen. Die folgende Anleitung baut auf einem bereits mit dem Image des auf Debian 7 basierenden Raspbian "Wheezy" [2] eingerichteten Raspberry Pi auf [3]. Zum Einrichten der benötigten Komponenten setzen wir in der folgenden Beschreibung die Werkzeuge für die Kommandozeile ein. Der für eine Konfiguration von einem anderen Rechner benötigte SSH-Zugang sollte daher bereits ebenfalls auf dem RasPi vorhanden sein.

Die Hardware

Der RasPi besitzt einen analogen Sound-Ausgang. Dessen Klangqualität fällt zwar nicht gerade berauschend aus, aber ein kleiner Lautsprecher mit begrenzten Frequenzumfang verschluckt eben auch die meisten störenden Nebengeräusche. Das Ergebnis kann auf jeden Fall mit einem einfachen Kofferradio mithalten.

Das hier vorgestellte Low-Fi-System besteht in der Grundausbaustufe aus dem RasPi mit einem Netzwerkanschluss sowie einem Lautsprecher von Raikko [4], der trotz seines geringen Gewichts von nur 100 Gramm eine Lautstärke von mehr als 80 dB erzeugen kann (

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