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Hinter Schloss und Riegel

Dateien und Laufwerke verschlüsseln

21.06.2013 Gegenüber den sonst dazu verwendeten Kommandozeilenwerkzeugen erleichtert Zulucrypt das Verschlüsseln privater Datenbestände wesentlich, ohne dass Sie dabei Abstriche beim Leistungsumfang in Kauf nehmen müssten.

Externe Datenträger erfreuen sich großer Beliebtheit. Mit ihnen lassen sich auch große Datenmengen schnell und unkompliziert sichern, ohne dass man ein Vermögen für Backup-Medien ausgeben müsste. Doch transportable Festplatten oder USB-Sticks gehen wegen ihrer kompakten Abmessungen und ihres geringen Gewichts auch leicht verloren oder können gestohlen werden. Daher sollten Sie Ihre persönlichen Datenbestände nie auf solchen Massenspeichern ablegen, ohne sie durch eine wirkungsvolle Verschlüsselung vor neugierigen Blicken zu schützen. Mit Dm_crypt/Cryptsetup und der grafischen Oberfläche Zulucrypt gelingt das unter Linux im Handumdrehen.

Vorbereitungen

Unter dem freien Betriebssystem hat sich als Standardverfahren zur Datenverschlüsselung eine Kombination aus dem Kernel-Modul Dm_crypt und dem auf der Kommandozeile eingesetzten Tool Cryptsetup etabliert. Mithilfe des Duos verschlüsseln Sie auch Gerätedateien und ganze Partitionen. Die in Cryptsetup seit Version 1.0.5 enthaltene Erweiterung LUKS vereinheitlicht zudem das Datei-Format und erlaubt den Einsatz mehrerer Schlüssel.

Nahezu alle Distributionen führen Cryptsetup bereits seit langem in den Repositories, sodass es sich komfortabel über den jeweiligen Paketmanager einrichten lässt. Dagegen gilt es Zulucrypt in aller Regel manuell zu installieren, da bislang nur wenige Distributionen es in ihren Software-Sammlungen führen. Lediglich Arch Linux und PCLinuxOS stellen vorbereitete Pakete für Zulucrypt bereit; Mageia kann die Pakete von PCLinuxOS nutzen.

Falls Sie eine andere Distribution verwenden, laden Sie die Quellen von Zulucrypt als Tarball von der Projektseite [1] herunter. Nach dem Entpacken des Archivs mit

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