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© Lclettuce, sxc.hu

Analyse und Monitoring mit dem Network Security Toolkit

Spurensuche

Komplexe Netzwerke in heterogenen Umgebungen aufzubauen und abzusichern, erfordert eine stattliche Menge Fachwissen. NST 18 greift Ihnen dabei tatkräftig unter die Arme.

Linux zählt aufgrund seiner ausgesprochen guten Fähigkeiten im Bereich Netzwerk inzwischen in vielen LANs zur Grundausstattung. Doch vor allem in heterogenen Umgebungen machen viele – oft durch andere Betriebssysteme bedingte – Sicherheitslücken dem Administrator das Leben schwer.

Darüber hinaus bergen Fehler in der Konfiguration des Netzwerks oder einfach die Leichtsinnigkeit mancher Anwender die Möglichkeit, das gesamte Netz zu kompromittieren. Die Linux-Distribution NST ("Network Security Toolkit", http://www.networksecuritytoolkit.org) versucht dem Administrator mit einer stattlichen Anzahl einschlägiger freier Programme beim Identifizieren von Schwächen im Netzwerk unter die Arme zu greifen.

Grafik oder Konsole?

Nach dem Brennen des rund 1,8 GByte großen ISO-Images auf DVD bootet NST in den Live-Betrieb. Anders als die meisten Distributionen zur Administration und Pflege des Netzwerks startet das auf Fedora 18 basierende NST 18 nicht zwingend im Textmodus. Stattdessen bietet sie im Bootmenü eine Fülle von Optionen für den Start an, darunter auch ein grafisches Interface in Gestalt von Gnome 3.

Nach dem eher gemächlich erfolgenden Hochfahren präsentiert sich Gnome aufgeräumt und ohne überflüssige optische Gimmicks. Zunächst sollten Sie aus Sicherheitsgründen über das Icon Set NST System Passwords eigene Passwörter vergeben. Für die dauerhafte Installation des Systems auf der Festplatte nutzen Sie dagegen das Symbol Install NST To Hard Drive, das mithilfe des Installers Anaconda in wenigen Schritten die Distribution auf die Platte packt.

Software

Nach einem erneuten Start fallen auf den ersten Blick kaum Unterschiede zu den großen Allround-Distributionen auf: Im Gnome-Menü Applications finden Sie die meisten gewohnten Untergruppen. Die anderen Untermenüs verweisen dagegen nur auf relativ wenige Programme, bekannte Applikationen wie Gimp oder LibreOffice fehlen. In den Gruppen Accessories, Internet, System Tools und Other tummeln sich dagegen zahlreiche Programme, die der Wartung und Pflege eines Netzwerks dienen.

Zunächst gilt es, das System von der englischen auf die deutsche Sprache zu lokalisieren. Sie klicken dazu im Panel von Gnome oben rechts auf den angemeldeten Benutzer und wählen im aufgeklappten Menü den oberen Eintrag System Settings. Anschließend ändern Sie in den Menüs Region & Language sowie Keyboard die entsprechenden Einträge.

Nach Schließen des Fensters steht als wichtigste Komponente sofort das deutsche Tastaturlayout bereit, womit eine ärgerliche Fehlerquelle bei der Eingabe beseitigt ist. Deutschsprachige Menüs erhalten Sie nach einem erneuten Warmstart.

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Kommentare
Cool!
Netzwerk Monitoring (unangemeldet), Donnerstag, 27. Juni 2013 16:30:12
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Wirklich interessanter Artikel - danke fürs teilen :)

LG,
Christian von <a href="http://telenet.de/produkte-.../social-crm/">Netzwerk Monitoring</a>



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