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Aktuelle Software im Kurztest

13.05.2013

Bildersammler

Mit Dosage 1.2 laden Sie Ihre Lieblings-Comics komfortabel aus dem Netz herunter.

dosage-002.png

Mit dem handlichen Python-Programm Dosage laden Sie online verfügbare Comic-Strips oder andere Bildinhalte herunter. Das Kommandozeilenprogramm benötigt keine aufwendige Konfiguration, alle notwendigen Einstellungen übergeben Sie beim Aufruf als Parameter. Dosage hat bereits die Verbindungsdaten zu einer Vielzahl von Comics in seinem Sortiment. Die Palette reicht von AbleandBaker über Klassiker wie Dilbert bis hin zur WormWorldSaga und beinhaltet nicht nur englischsprachige Strips. Eine Liste aller verfügbaren Comics fragen Sie mit dem Parameter -l ab. Das Tool reicht die Ausgabeliste sofort an das Programm Less weiter, was das Lesen vereinfacht. Bei nicht englischsprachigen Comic-Strips setzt das Tool einen Marker mit der jeweiligen Sprache hinter den Eintrag. Nicht jugendfreie Bildgeschichten versieht die Software in der Liste mit dem Tag adult. Die lokalen Comics verwaltet das Tool als Unterverzeichnisse im Verzeichnis $HOME/Comics. Um die nur aktuelle Ausgabe eines Strips herunterzuladen, rufen Sie Dosage lediglich mit dem Namen des Comics, für alle verfügbaren Ausgaben geben Sie zusätzlich den Parameter -a an. Dosage überträgt jedoch nur die lokal noch nicht vorhandenen Teile, was Bandbreite spart. Um einen Proxy zu nutzen, setzen Sie die Umgebungsvariable HTTP_PROXY entsprechend. Weitere Anmerkungen zu zusätzlichen Parametern sowie eine Reihe von Beispielen finden Sie in der Manpage des Tools.

Dosage 2.1

wertung3.png

Lizenz: MIT/X

Quelle: http://wummel.github.io/dosage/

Tonkünstler

Der schlichte Audio-Editor Eko 0.8.1 ist übersichtlich und lässt sich intuitiv bedienen.

eko-001.png

Der kompakte Audio-Editor Eko glänzt durch eine einfache Oberfläche und intuitive Bedienbarkeit. Für die Ein- und Ausgabe von Audio-Dateien greift das Tool auf den Soundserver Jack zurück. Eko verarbeitet Daten in den meisten gängigen Formaten, darunter OGG, WAV und RAW. Mit MP3-Dateien weiß die Applikation jedoch nichts anzufangen. Eine in Eko geöffnete Audio-Datei dürfen Sie nach Belieben bearbeiten – etwa markierte Bereiche herausschneiden und in andere oder neue Audio-Dateien einfügen. Das Programm kann mehrere Files parallel öffnen, die es dann in eigenen Reitern im Hauptfenster darstellt. Neben diesen Reitern am oberen Rand ermöglichen Register am linken Rand den schnellen Wechsel zwischen Editor, Dateimanager, Konfiguration und Handbuch. Nach dem Laden zeigt Eko beide Stereokanäle vollständig im Fenster an, was bei großen Audio-Dateien zu einer gestauchten Ansicht führt. Mit dem Mausrad oder der Plus-Taste zoomen Sie in die Datei hinein und grenzen so den Zeitabschnitt ein, den Sie bearbeiten möchte. Eko kann Dateien nicht nur schneiden, sondern erlaubt auch, Passagen ein- oder auszublenden, eine Sinuswelle zu erzeugen oder ein Rauschen auf einen Kanal zu legen. Auch das Normalisieren einer Datei sowie das Umwandeln von Stereo nach Mono oder 5.1 nach Stereo beherrscht das Tool. Zudem haben Sie die Möglichkeit, Kanäle zu tauschen, zu kopieren oder stumm zu schalten. Daneben konvertiert Eko Dateien auf Wunsch auch in ein anderes Format, etwa nach FLAC oder AIFF.

Eko 0.8.1

wertung3.png

Lizenz: GPLv3

Quelle: http://semiletov.org/eko/

Terminator

Für das Herunterfahren hält KShutdown 3.0b7 viele komfortable Optionen bereit.

kshutdown-001.png

Die großen Benutzeroberflächen stellen eigene Schaltflächen bereit, um das System herunterzufahren oder neu zu starten. Bietet Ihr Lieblings-Windowmanager so etwas nicht oder brauchen Sie beim Beenden zusätzliche Optionen, dann springt KShutdown in die Bresche. Das Programm setzt Qt 4.8 oder neuer voraus und steht sowohl in einer KDE- als auch einer reinen Qt-Version bereit. Letztere eignet sich für den Einsatz etwa unter Fluxbox, Gnome, LXDE oder XFCE. Nach dem Start integriert sich das KShutdown-Icon im Form eines roter Schalters in die Symbolleiste der Benutzeroberfläche. Bei Bedarf deaktivieren Sie dieses Verhalten oder ersetzen den roten durch einen schwarzweißen Knopf. Ein Linksklick auf das Symbol öffnet das Programmfenster. Bei einem Rechtsklick erscheint ein Kontextmenü, über das Sie direkt auf die wichtigsten Funktionen zugreifen, wie Neustart oder Herunterfahren. Diese stehen auch über das Menü Action bereit. Darüber hinaus sperren Sie dort auch den Bildschirm, versetzen den Rechner in den Ruhezustand beziehungsweise Tiefschlaf oder melden sich schlicht ab. Unter dem Menüpunkt Extras geben Sie eigene Befehle oder Shutdown-Programme an, die KShutdown ausführen soll. Im Programmfenster stellen Sie außerdem den Zeitpunkt der Ausführung ein. Neben dem unmittelbaren Herunterfahren dürfen Sie ein Zeitintervall wie "in 30 Minuten" oder einen Zeitpunkt, wie "Sonntag 18 Uhr" angeben. Alternativ wartet das Programm mit dem Einleiten des Shutdowns, bis sich ein angegebener Prozess beendet hat. Möchten Sie wissen, wie weit ein laufender Shutdown fortgeschritten ist, dann aktivieren Sie in den Einstellungen den Fortschrittsbalken.

KShutdown 3.0b7

wertung3.png

Lizenz: GPLv3

Quelle: http://kshutdown.sourceforge.net/

Buchregal

Das EPUB-Universalgenie Lucidor 0.9.8 verwaltet und präsentiert E-Books, RSS-Feeds und Webseiten.

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Horten Sie Ihre elektronischen Bücher im offenen Standardformat EPUB, dann eröffnet Lucidor eine komfortable Möglichkeit, diese zu lesen und zu verwalten. E-Books im PDF-Format unterstützt es jedoch nicht. Zum Generieren der seiner Oberfläche greift der Reader auf Mozillas Laufzeitumgebung XUL zurück, Firefox muss also installiert sein. Die Startseite begrüßt Sie mit einer Übersicht der wichtigsten Funktionen: Neben einer Liste der zuletzt gelesenen Bücher enthält sie Verknüpfungen zur Bibliothek, den Bücherkatalogen, dem Newsroom und dem integrierten Browser. Die Bibliothek dient dem Verwalten der Bücher und erlaubt daneben auch den Zugriff auf die Bücherlisten der Online-Kataloge – fünf davon finden sich bereits im Sortiment. Neben einer Reihe freier Bücher enthalten die Kataloge zahlreiche kommerzielle Publikationen, die Sie zu Schmökern erst einkaufen müssen. Der Newsroom erlaubt, den Inhalt eines oder mehrerer RSS-Feeds als E-Book zusammenzufassen. Bei Bedarf speichern Sie auf diese Weise auch HTML-Seiten. Aufgrund der Integration der Mozilla-Bibliotheken eignet sich Lucidor sogar für das (rudimentäre) Browsen im Netz. Im Untermenü Vorgaben treffen Sie Einstellungen zu Proxy-Servern, Speicherordnern, dem Anzeigestil und der Javascript-Unterstützung. Falls nötig, installieren Sie dort auch Firefox-Plugins.

Lucidor 0.9.8

wertung4.png

Lizenz: GPLv3

Quelle: http://lucidor.org/lucidor/

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LinuxUser 05/2014

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