Porteus 2.0

Die von Slackware abstammende Distribution Porteus 2.0 nutzt den auf Qt4 basierenden Desktop Razor-qt 0.5.2. Daneben stehen KDE 4.9.5 und XFCE 4.10 zur Auswahl, ebenso die aktuellste LXDE-Version. Als Unterbau dient Kernel 3.7.8, als Browser Firefox 18.0.2. Ursprünglich startete die Distribution als ein Community-Remix von Slax, einer anderen auf Slackware basierenden Live-Distribution. Nicht nur wegen des Ressourcen schonenden Default-Desktops eignet sich Porteus auch zum Betrieb auf älteren Rechnern. Auf Seite A der Heft-DVD finden Sie neben der bootfähigen Version von Porteus auch das ISO-Image zum Selberbrennen. Auf der Rückseite der DVD befindet sich die 64-Bit-Version, ebenfalls bootfähig und als ISO-Datei (im Verzeichnis /isos/).

JonDo live 0.9.40

JonDo dient, ähnlich wie das Tor-Netzwerk, als Web-Anonymizer. Dieser gestattet es Ihnen, nicht nur Ihre IP-Adresse hinter einem Dickicht von Servern zu verbergen, sondern auch potenziell gefährliche Skripte zu blocken, die Ihre Identität offen legen könnten. Der Dienst ging aus dem JAP-Projekt hervor, das aus Lizenzgründen nicht länger verwendet werden darf, und wird von der JonDos GmbH weiterentwickelt. Der Anonymisierungsdienst dient als Kernbestandteil von JonDo Live 0.9.40, alternativ steht aber auch der Onion-Router Tor zum Einsatz bereit. Dank der Vidalia-Implementierung, die Firefox beim Start direkt mitlädt, bietet er eine kinderleichte Konfiguration. Die Remailer-Software Mixmaster ermöglicht es darüber hinaus, anonyme E-Mails zu verschicken.

Absolute Linux 14.04

Bei Absolute Linux 14.04 handelt es sich um eine schlanke, auf Slackware Linux basierende Distribution. Sie enthält diverse Werkzeuge, welche die Konfiguration und Wartung der Distribution erleichtern. Als Window-Manager kommt IceWM zum Einsatz, Rox dient als Dateimanager. Nach Entwicklerangaben konzentriert die Distribution alle für den Desktop-Gebrauch wichtigen Funktionen aus den Bereichen Internet, Multimedia und Office. Dank seines schlanken Designs eignet sich Absolute Linux auch hervorragend zum Einsatz auf älteren Rechnern. Die Distribution ist darüber hinaus versionskompatibel zu Slackware und erlaubt damit auch den Einsatz der meisten Pakete aus dessen Repositories.

Grml96-full 2013.02

Die auf Debian basierende Rettungsdistribution Grml96-full 2013.02, eine 32/64-Bit-Kombiversion, bringt eine Vielzahl an Werkzeugen mit, um Fehler in defekten Systemen zu finden und gegebenenfalls zu beheben. Die neue Version "Grumpy Grinch" zeigt bei Bedarf schon beim Booten die Fingerprints des SSH-Servers an. Das Hardware-Informationsprogramm Grml-hwinfo unterstützt jetzt auch Lsscsi, Iscsiadm, Swapon, Mdadm, LVM sowie Dmsetup. Netcardconfig dient zum Einrichten von Netzwerkverbindungen und sucht nun automatisch nach verfügbaren WLANs. Das Tool Grml-udev-config setzt die Mount-Optionen für NTFS-Partitionen nicht mehr länger auf nur Lesen (ro), sodass Sie ohne Umwege direkten Schreibzugriff auf die Windows-Partitionen erhalten.

OpenSuse 12.3

Die aktuelle OpenSuse 12.3 wartet mit dem Kernel 3.7 auf, taucht KDE 4.10 in ein elegantes Schwarz und unterstützt UEFI. Der Start der Distribution auf Rechnern mit aktiviertem Secure Boot gilt aber noch als experimentell. Als Büropaket liegt LibreOffice 3.6 bei, das sich jedoch problemlos auf Version 4.x aktualisieren lässt. Dessen Konkurrenten Calligra bietet OpenSuse 12.3 in der Version 2.5 an. Seite A der DVD-10 enthält die 32-Bit-Version von OpenSuse 12.3 KDE Live, sowohl als ISO-Image als auch bootfähig. Auf der Rückseite finden Sie das 64-Bit-Pendant in der gleichen Konstellation. Die zweite Heft-DVD enthält die vollständige 64-Bit-Installations-DVD der Nürnberger Distribution. 

Neue Programme

Die Software GeoGebra 4.2.28 veranschaulicht grafisch, was Mathematik sonst in trocken Zahlenkonstrukten ausdrückt. So lernen Schüler, was sich hinter Funktionen und Koordinaten verbirgt, und Lehrer erhalten ein nützliches Werkzeug mit umfangreichen Beispielen für den Unterricht.

Wer nur gelegentlich Grafik-Tablets benötigt, um seinen Ideen freien Lauf zu lassen, der muss nicht extra Geld dafür ausgeben. Die Android-App GfxTablet verwandelt ein Tablet oder Smartphone in Kombination mit dem installierten Linux-Treiber schnell in ein Grafiktablett.

Bei GloboNote 1.3.1 handelt es sich um eine Notizblock-Applikation für die Arbeitsoberfläche. In Java implementiert, lässt sich das Tool auf fast jeder Hardware einsetzen. Es besitzt eine Erinnerungsfunktion und integriert sich in alle gängigen Symbolleisten.

Das Tool Gscan2pdf 1.1.3 stellt eine grafische Oberfläche bereit, mit der Sie auf einfachem Wege aus eingescannten Seiten PDF-Dokumente erzeugen. Das Programm glänzt mit einer einfachen, übersichtliche Bedienung und greift zum Scannen auf Tools wie Sane zurück.

I-Nex 0.5.2 bündelt diverse Systeminformationen in einer übersichtlichen Oberfläche. Auf diese Weise brauchen Sie sich nicht durch die einzelnen Tools der jeweiligen Desktop-Umgebung oder durch die Befehle für die Kommandozeile zu quälen.

Unsettings 0.08bietet eine Vielzahl von Einstellungen, um Details an Ubuntus Desktop-Oberfläche Unity zu ändern. Alle Einstellungen erfolgen zunächst benutzerspezifisch, lassen sich aber als Textdatei im JSON-Format speichern und auf andere Systeme oder Benutzer übertragen.

Das Python-Programm Fail2ban 0.8.4 nutzt eine Client/Server-Architektur und überwacht die Logdateien mehrerer Serverdienste, beispielsweise SSH, Web, FTP oder E-Mail. Bei einem erkannten Angriff greift Fail2ban auf Firewalls wie Iptables oder den TCP-Wrapper zurück, um betroffene Ports für eine festgelegte Zeit zu sperren.

Neben dem einfachen Herunterladen von Dateien unterstützt der Downloadmanager FlareGet 1.3-5 auch das Zerlegen der Download-Datei in einzelne Segmente, was das Herunterladen massiv beschleunigen soll. Darüber hinaus beherrscht das Programm verschiedene Protokollen.

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 2 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 

Ähnliche Artikel

Kommentare