Fraktaler Wahnsinn

Neben den bisher vorgestellten Grundfunktionen bietet Fr0st noch wesentlich weitergehende Features. Schon bei den drei einfachsten Fraktalen linear, julia und heard variieren Sie bei Bedarf über ein einfaches Python-Skript grundlegende Parameter und zeigen das Ergebnis im Vorschaufenster anzuzeigen.

In der Werkzeugleiste finden Sie dazu etwas rechts der Mitte die mit Run Script bezeichnete Schaltfläche. Über diese starten Sie ein Skript, das systematische Veränderungen wichtiger Parameter vornimmt und gleichzeitig die Vorschau aktualisiert. Bei Bedarf werfen Sie mit den rechten der drei Schaltflächen einen Blick in das Skript oder editieren es.

Bei der Installation aus den Quellen packt Fr0st bereits eine Reihe von Skripten mit auf die Platte, die noch viel weitergehende Funktionen bieten. Sie laden ein Skript aus dem Verzeichnis ~/.fr0st/scripts/batches/ mit der Schaltfläche Open Script und starten es wiederum via Run Script. Das führt dazu, dass Fr0st ganz neue Parametersätze erzeugt und anbietet. Jedes dieser Sets dient wieder aus Basis für eigene fraktale Objekte. Alternativ passen Sie das Skript selbst nach Ihren Vorstellungen an.

Im Test erzeugten die Skripte gnarl.py, lolpolpolpo.py, edisc_julian.py und modified_flipped_disc.py recht außergewöhnliche Ergebnisse. Planen Sie aber viel Zeit ein, wenn Sie sich mit den Fr0st-Skripten beschäftigen wollen.

Fazit

Flam3 und Fr0st verführen zum Spielen, die Ergebnisse beeindrucken durch ihre Komplexität und Vielfalt. Für den maximalen Spaß – sprich: eine gute Auflösung – sollte der Rechner aber über viel RAM verfügen und mindestens einen Dual-Core-Prozessor mitbringen. Wollen Sie die Bilder weiter bearbeiten, aktivieren Sie die PNG-Transparenz. Weitere Tipps finden Sie im Fr0st-Wiki [6]

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