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Aktuelle Software im Kurztest

15.04.2013 Als leistungsfähiger Notizblock für die Arbeitsoberfläche integriert sich <s>GloboNote 1.3.1<s> nahtlos in die Symbolleiste.Dank der übersichtlichen Benutzeroberfläche von <s>Gscan2pdf 1.1.3<s> erstellen Sie aus gescannten Bildern im Nu PDFs oder Textdokumente.Als Wrapper erleichtert <s>Patool 1.0<s> den Umgang mit zahlreichen bekannten und auch weniger geläufigen Kompressionsformaten.Mit <s>Unsettings 0.08<s> greifen Sie über einfache An/Aus-Symbole tief in das Design und die Funktionen der Ubuntu-Oberfläche Unity ein.

Zettelsammler

globonote-001.png

Notizzettel, die am Bildschirm kleben, waren noch bis vor einigen Jahren ein gängiges Bild an jedem Schreibtisch. Heutzutage übernehmen Tools wie GloboNote diese Aufgabe auf dem Desktop. Das Java-Programm stellt einen Notizblock bereit, mit dem Sie nicht nur Notizen erstellen, sondern diese auch mit Deadlines und Alarmierungen versehen sowie To-do-Listen verwalten. Nach dem Start platziert sich GloboNote mit einem Notizblock-Icon in der Symbolleiste des Desktops. Per Doppelklick darauf legen Sie eine neue Notiz an. Neben schnödem Text darf diese auch Bilder und Dateianhänge umfassen. Je nach Bedarf können Sie auch Checkboxen in die Notiz einfügen. Sämtliche Funktionen erreichen Sie innerhalb der Notiz über das Kontextmenü der rechten Maustaste. Hier finden sich auch weitere stilistische Funktionen wie Unterstreichen, Kursiv- oder Fettschrift sowie verschiedene Fonts und Farben. Zu den angebotenen Formatierungen zählen links- und rechtsbündiger Text sowie Absätze. Über notizspezifische Einstellungen legen Sie das Verhalten der jeweiligen Notiz fest: Auf Wunsch bleibt diese immer im Vordergrund oder bildet zusammen mit anderen Notizen eine Gruppe. Darüber hinaus versehen Sie die Notiz bei Bedarf auch mit einem Alarmierungstermin, zu dem GloboNote auf Wunsch eine Audio-Datei abspielt. Bei Bedarf blenden Sie Notizen ein und aus oder parken Sie im Hintergrund. Eine Suchfunktion hilft beim Wiederfinden von Inhalten. Als Java-Programm ist GloboNote auf vielen Plattformen zu Hause, benötigt aber mindestens eine Laufzeitumgebung der Version 6u10 oder höher. Sämtliche Notizen legt das Tool in einer JavaDB-Datei im Benutzerverzeichns ab. Möchten Sie die Notizen mit Drittprogrammen weiterverarbeiten, exportieren Sie diese Datenbank als Textdatei.

GloboNote 1.3.1

Lizenz: GPLv2

Quelle: http://globonote.info

Komfortscanner

gscan2pdf-001.png

Um Dokumente einzuscannen und in eine PDF-Datei umzuwandeln gibt es unter Linux eine ganze Reihe von Konsolenprogammen. Komfortabler geht es jedoch mit Gscan2pdf, das für diesen Zweck eine grafische Oberfläche bereitstellt. Im Hintergrund greift das Programm dazu auf viele ausgereifte Tools zurück, wie beispielsweise Saned, ImageMagick, PerlMagick und verschiedene Perl-Bibliotheken. Für OCR kommen im Hintergrund Tools wie Gocr, Tesseract oder Ocropus zum Einsatz. Gscan2pdf benötigt keine aufwändige Konfiguration. Sie geben beim Aufruf lediglich den zu verwendenden Scanner mit --device an. Das empfiehlt sich insbesondere, wenn Sie via Netzwerk auf das Gerät zugreifen. Eine funktionierende Sane-Installation auf allen beteiligten Systemen ist jedoch Voraussetzung. Nach dem Start laden Sie entweder ein bereits eingelesenes Dokument oder scannen ein neues ein. Gscan2pdf erlaubt das rudimentäre Nachbearbeiten der Inhalte: Es besteht die Möglichkeit, das Bild zu drehen, Teile zu kopieren oder auszuschneiden sowie in einen Bereich hineinzuzoomen. Genügt das nicht, rufen Sie direkt aus Gscan2pdf heraus eine beliebige Bearbeitungssoftware auf. In der Voreinstellung kommt hier Gimp zum Einsatz. Falls OCR-Tools installiert sind, können Sie auch den Text aus den Scans herauslösen. Das Ergebnis der Arbeit speichern Sie wahlweise als PDF, Postscript- oder Textdatei, aber auch als Bild in den Formaten PNG, JPEG oder TIFF. Im Bedarfsfall verteilen Sie das Ergebnis als PDF-Dokument direkt aus Gscan2pdf heraus via E-Mail.

Gscan2pdf 1.1.3

Lizenz: GPLv3 Quelle: http://gscan2pdf.sourceforge.net

Archivkünstler

patool-001.png

Linux kennt zahllose Komprimierungs- und Paketierungsformate, und für jedes davon gibt es ein eigenes Tool mit verschiedenen Aufrufparametern. Für alle, denen das zu unübersichtlich erscheint, heißt die Lösung Patool: Das Python-Programm arbeitet als Wrapper und fasst alle wichtigen Kompressionsformate in einem Kommandozeilenwerkzeug zusammen. So müssen Sie sich nur noch einige wenige Befehle merken. Patool kommt mit über 20 Packer-Formaten zurecht, von 7Z über ACE und ARJ bis hin zu LZAM, RAR, ZIP und ZOO. Daneben unterstützt es auch Paketformate wie CAB, DEB und RPM. Für die eigentliche Arbeit am Archiv greift Patool auf die jeweiligen nativen Werkzeuge zurück. Folglich müssen diese installiert sein, damit der Wrapper seine Arbeit verrichten kann. Was genau zur Verfügung steht und welche der Patool-Funktionen die nativen Werkzeuge unterstützen, das bringen Sie mithilfe des Parameters formats in Erfahrung. Er listet alle bekannten Formate auf und gibt an, wo noch ein Werkzeug fehlt. Da Patool mit zahlreichen Kompressionsprogrammen interagieren muss, stehen nicht alle Funktionen der jeweilen Archiver im Wrapper zur Verfügung. So führen die Parameter create und extract diese nur mit den Standardeinstellungen aus, was aber für die meisten Anwendungszwecke genügt. Benötigen Sie jedoch eine höhere Kompressionsrate oder eine andere Verzeichnisstruktur beim Entpacken, dann müssen Sie weiterhin auf die nativen Archiver zurückgreifen. Die Unterstützung der zahlreichen Formate bietet jedoch auch Vorteile: So ermöglicht der Parameter repack beispielsweise das Konvertieren eines Archivs von einem Format in ein anderes. Ein Vergleich zweier Archive auch in unterschiedlichen Formaten klappt mit dem Parameter diff. Zu guter Letzt bietet der Parameter search die Möglichkeit, in einem Archiv nach einem bestimmten Muster zu suchen.

Patool 1.0

Lizenz: GPLv3

Quelle: http://wummel.github.com/patool/

Unity-Konfigurator

unsettings-001.png

Ubuntus grafische Oberfläche Unity wird nach wie vor heiß diskutiert und trifft nicht jedermanns Geschmack. Mit dem Python-Programm Unsetting steht jetzt ein Tool zur Verfügung, mit dem Sie eine ganze Reihe von Einstellungen unter der Unity-Haube nach Ihrem Gusto modifizieren. Die Palette der Einstellungsoptionen reicht vom Bearbeiten der Starter-Symbole und den damit verbundenen Optionen über das Anpassen der Schrift bis hin zu Theme-Änderungen beim Fenstermanager. So lässt sich beispielsweise die Größe der Starter beeinflussen oder auch eine Animation mit dem Symbol verbinden. Im Dash-Board blenden Sie bestimmte Programmquellen oder Suchergebnisse nach Belieben ein und aus. Im Abschnitt Arbeitsfläche fügen Sie weitere Icons hinzu oder blenden Symbole wie den Mülleimer und persönliche Ordner aus. Der Menüpunkt Design ermöglicht das Anpassen des Mauszeigers, des Fenster-Designs und der Icons. Die Einstellungsmöglichkeiten fallen derart umfangreich aus, dass Sie nur durch Probieren die günstigsten Settings herausfinden. Sämtliche Änderungen gelten ausschließlich für das Profil des angemeldeten Benutzers, globale Änderungen für alle Anwender beherrscht Unsettings nicht. Sie können jedoch alle Einstellungen in einer Textdatei sichern und so an Kollegen weitergeben. Der Entwickler stuft Unsettings noch als Beta-Version ein, hat das Programm aber bereits unter Ubuntu 11.10, 12.04 und 12.10 ausgiebig getestet. Trotzdem erfolgt die Benutzung auf eigene Gefahr.

Unsettings 0.08

Lizenz: GPLv3

Quelle: http://www.florian-diesch.de/software/unsettings/

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LinuxUser 05/2014

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