Home / LinuxUser / 2013 / 04 / Wetterinfos mit Stormcloud

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

„Klickbunt auf dem Server? Warum nicht, wenn's hilft!"
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Mit Openbox 3.5
(143 Punkte bei 5 Stimmen)
Bezahlstandard
(121 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Schöne Aussichten

Wetterinfos mit Stormcloud

19.03.2013 Mit Stormcloud haben Sie die aktuellen Wetterdaten stets im Blick. Dank des gefälligen Designs sieht selbst Regenwetter richtig gut aus.

Wetter-Widgets erfreuen sich auf dem Desktop-PC schon seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Allerdings laufen sie nicht immer so stabil und zuverlässig, wie man es sich eigentlich wünscht. Anders verhält es sich mit der minimalistischen Wetter-Software Stormcloud [1], die sich sich wie jedes anderen Programm unter Ubuntu verhält und sich darüber hinaus durch ihr schickes, minimalistisches Design auszeichnet. Das Widget lässt sich unter Ubuntu 12.04 sowie 12.10 einsetzen.

Stormcloud beschränkt die Informationen zum aktuellen Wetter auf das Wesentlichste, sodass Sie stets den Überblick behalten: Neben der Temperatur und der Windgeschwindigkeit stellt es lediglich noch die relative Luftfeuchte dar. Dafür finden Sie am unteren Rand des Stormcloud-Fensters eine Vorhersage für das Wetter der nächsten vier Tage. Die meteorologischen Informationen besorgt sich Stormcloud beim Wetterdienst von Yahoo [2]. Daher stellt es für das Widget auch kein Problem dar, die korrekten Daten selbst für das kleinste Dorf anzuzeigen.

Closed Source

Hinter Stormcloud steckt das bekannte neuseeländische Entwicklerstudio Caffeinated Code [3], von dem auch die bekannten Anwendungen Nitro (für die Aufgabenverwaltung) und Lightread (für das Lesen von RSS-Feeds) stammen.

Im Gegensatz zu Lightread [4], bei dem es sich um freie Software handelt, uterliegen Nitro und Stormcloud einer proprietären Lizenz und sind Closed Source. Waren die ersten Ausgaben von Stormcloud noch gratis erhältlich, so kostet die aktuelle Version im Ubuntu Software Center 2,99 US-Dollar, also umgerechnet rund 2,30 Euro.

Der für ein solches Widget verhältnismäßig hohe Obolus erklärt sich aus der Preispolitik von Canonical: Bei 2,99 Dollar handelt es sich um den Mindestpreis, den Entwickler für Ihre Anwendungen im Ubuntu Software Center verlangen müssen. Canonical begründet dies mit den relativ hohen Transaktionsgebühren, die bei jeder Bezahlung anfallen [5].

Stormcloud konfigurieren

Nach der Installation nistet sich Stormcloud als Starter in der Unity-Leiste ein, von wo aus Sie die Anwendung direkt aufrufen. Zu Beginn begrüßt das Widget Sie mit der aktuellen Wetterlage in der malaysischen Metropole Kuala Lumpur, wobei sie die Temperatur in Grad Fahrenheit und die Windgeschwindigkeit in Meilen pro Stunde darstellt.

Die Einheiten, in denen Stormcloud seine Informationen präsentiert, lassen sich jedoch einfach und schnell ändern. Am oberen rechten Rand des Stormcloud-Fensters befinden sich neben dem Symbol für das Neuladen der Wetterdaten zwei pfeilähnliche Symbole, mit denen Sie zwischen den konfigurierten Orten wechseln. Blättern Sie nach ganz rechts, tauchen nach zwei weiteren voreingestellten Städten – Bieber (Kalifornien) und Stockholm – die Konfigurationsoptionen der Anwendung auf (Abbildung 1).

Abbildung 1: Die Stormcloud-Einstellungen präsentieren sich übersichtlich und lassen sich intuitiv bedienen.

Die Einheiten stellen Sie ganz einfach um, indem Sie auf die entsprechenden Buttons für Celsius (°C) und Kilometer pro Stunde (kph) klicken. Unterhalb der Einheiten finden Sie eine Farbleiste, über die Sie gegebenenfalls die Hintergrundfarbe der Stormcloud-App ändern. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Use Chameleonic Background, dann passt sich Stormcloud farblich dem Bildschirmhintergrund an (Abbildung 2). Hier ist jedoch keine Transparenzfunktion im Spiel, die man vielleicht an dieser Stelle erwarten könnte. Stattdessen bestimmt Stormcloud automatisch einen passenden Farbton als soliden Fensterhintergrund.

Abbildung 2: Bei Bedarf lässt sich Stormcloud so konfigurieren, dass seine Grundfarbe sich automatisch an den Desktop-Hintergrund anpasst.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

1253 Hits
Wertung: 0 Punkte (0 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2013_06

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Terminator
Viele Terminals im Griff mit Terminator
Tim Schürmann, 07.05.2013 10:57, 1 Kommentare

Wer morgens nach dem Einschalten des Rechners erst einmal mehrere Terminals öffnet und sich diese mühevoll auf dem Bildschirm drapiert, der sollte einen Blick auf Terminator werfen. Das kleine...

Aktuelle Fragen

Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 3 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...
lvm wieder loswerden
Peter Dibbern, 11.04.2013 16:28, 4 Antworten
Ich habe sämtliche alten Kisten ausgeschlachtet und aus der Teilen einen Rechner zusammengeschrau...