Irritationen

Im Test mit mehreren Linux-Distributionen unterschiedlicher Herkunft traten sporadisch bei der Installation der Druckertreiber Probleme auf: So stellte die Software wiederholt unter dem US-amerikanischen PCLinuxOS das Papierformat auf Letter ein, was zu einer Blockade des Druckers führte.

Die entsprechende Modifikation an den Papierformat-Einstellungen nehmen Sie bei Bedarf im Samsung Unified Driver Configurator vor, indem Sie über einen Klick auf die Schaltfläche Properties... und die anschließende Auswahl des Reiters Driver sowie des Buttons Options den korrekten Wert wählen (Abbildung 3).

Abbildung 3: Falls das voreingestellte Papierformat nicht stimmt, hilft der Konfigurator weiter.

Ein weiteres Problem trat im Test gelegentlich auf, wenn bereits andere Drucker installiert waren: In solchen Fällen ließ sich der CLP-365W sporadisch nicht ansprechen. Abhilfe schuf hier ein Löschen aller bereits installierten Drucker und eine anschließende Neuinstallation der Treiber. Dabei sollten Sie als erstes Gerät den CLP-365W über den Unified-Driver-Dialog ins System einbinden.

Ausdrucke

Im Test gefiel der Drucker durch erstklassige und bis ins Detail präzise Ausdrucke. Selbst beim Vergrößern von herkömmlichen Textausdrucken ließen sich weder Stufeneffekte an den Zeichen noch Tonerspritzer in den Ausdrucken feststellen. Farbverläufe erschienen ohne Übergänge und mit ordentlichen Kontrasten, sodass sich der CLP-365W durchaus für den Druck von Fotos eignet.

Beim Seriendruck erreicht das Gerät zwar nicht ganz die vom Hersteller angegebenen maximalen Geschwindigkeiten, eignet sich jedoch aufgrund seiner im Farbdruck ausreichend schnellen Arbeitsweise für Mengen bis zu mittleren Druckvolumen. Positiv fiel zusätzlich der niedrige Geräuschpegel im Betrieb auf. Im Stand-by arbeitet der Drucker lautlos, und selbst bei größeren Aufträgen war kein nachlaufender Lüfter zu hören.

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