Ordnungsfanatiker

Haben Sie beispielsweise zu Weihnachten, an Silvester und an Neujahr Fotos gemacht, befinden sich entsprechend Fotos vom 24.12.2012, 25.12.2012, 31.12.2012 und 01.01.2013 auf Ihrer Speicherkarte. Shotwell legt beim Import zunächst im Basisordner die Unterordner 2012 und 2013 an. Im Verzeichnis 2012 entsteht der Unterordner 12 und darin die Verzeichnisse 24, 25 und 31. Im Ordner 2013 erstellt die Software dementsprechend den Verzeichnisbaum /1/1. Nach dem Anlegen der Unterordner kopiert Shotwell die Bilder gemäß den EXIF-Information dorthin. Unter dem Stichwort Ereignisse rufen Sie die Bilder dann nach Datum sortiert jederzeit wieder auf.

Gleichzeitig legt die Software die Datenbank ~/.shotwell/data/photo.db an, in der sie die Metadaten der Aufnahmen speichert. Thumbnails der Bilder in zwei Größen kopiert Shotwell in die Verzeichnisse ~/.shotwell/thumbs/thumbs128 und ~/.shotwell/thumbs/thumbs128. Zum Abschluss des Imports fragt die Software nach, ob sie die Bilder auf der Karte beziehungsweise Kamera löschen soll.

Wann und wo?

Mit dem Import der Bilder legt Shotwell bereits ohne Zutun des Fotografen eine Grundordnung an. Aber nicht nur Profis, auch ambitionierte Amateure möchten gerne jederzeit das zu einem bestimmten Anlass passende Foto in ihrer Sammlung finden. Jedoch erinnern sich nur die wenigsten Menschen daran, zu welchem Datum sie ein bestimmtes Motiv fotografiert haben. Deshalb folgt direkt nach dem Import der zweite Schritt im Arbeitszyklus mit Shotwell, das Versehen der Bilder mit Tags, also Stichwörtern oder Kurzbeschreibungen.

Hierzu markieren Sie die gewünschten Bilder mit der Maus, worauf Shotwell sie mit einem blauen Rahmen markiert. Nun klicken Sie nun mit der rechten Maustaste in das Auswahlfeld und wählen aus dem Kontextmenü Stichworte hinzufügen aus. Alternativ erledigen Sie das über den Menüpunkt Tags | Tags hinzufügen (Abbildung 2). Die eingegebenen Stichwörter legt die Software in ihrer Datenbank ab.

Abbildung 2: Shotwell erlaubt es, durch Komma separiert mehrere Tags hintereinander einzugeben. Bereits vorhandene Tags stellt die Software zur Anwahl bereit.

Anschließend zeigt Shotwell die Tags unter den Bildern und gleichzeitig in der Statusleiste links unterhalb der Kalenderdaten an. Als Tags eignen sich alle Informationen, die das spätere Auffinden der Bilder erleichtert. Da die Software die Stichworte unterhalb der Tags-Marke in der Statusleiste angezeigt, ist es ein Leichtes, Motive später wieder aufzufinden, sofern Sie diesen zweiten Schritt des Arbeitszyklus sorgfältig und möglichst nicht zu lange nach der Aufnahme erledigen.

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