Home / LinuxUser / 2013 / 04 / Daten sichern mit mintBackup

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Eingedost
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Aufteiler
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Selbst eingemacht

Daten sichern mit mintBackup

Ausschlussverfahren

Sind Sie mit allen Einstellungen zufrieden, klicken Sie auf Forward. Im nun angezeigten Bildschirm schließen Sie gegebenenfalls einzelne Unterverzeichnisse oder Dateien von der Sicherung aus (Abbildung 3). Es genügt dazu, auf den entsprechenden Knopf zu klicken und das Verzeichnis oder die Datei auszuwählen.

Abbildung 3

Abbildung 3: Alle Verzeichnisse und Dateien in der Liste schließt mintBackup von der Sicherung aus. Sie löschen einen Eintrag aus der Liste, indem Sie ihn markieren und dann über den gleichnamigen Knopf Entfernen.

mintBackup schließt dabei nur den Inhalt der gewählten Verzeichnisse aus, das Verzeichnis selbst legt das Datensicherungswerkzeug hingegen im Ziel-Verzeichnis noch an. Falls Sie hingegen ein Archiv erstellen lassen, fehlen darin die ausgeschlossenen Verzeichnisse komplett.

Haben Sie der Liste alle zu überspringenden Verzeichnisse und Dateien hinzugefügt, geht es mit Forward zu einer Zusammenfassung. Um die Sicherung beziehungsweise den Kopiervorgang anzustoßen, klicken Sie auf Apply.

Im Ziel-Verzeichnis finden Sie anschließend neben den kopierten Dateien auch die versteckte Datei .mintbackup. Sie enthält neben der Beschreibung des Backups auch noch den Namen des Quellverzeichnisses sowie die Anzahl der kopierten Dateien. Diese Datei zieht mintBackup später zur Wiederherstellung heran, Sie sollten Sie folglich weder ändern noch löschen. Haben Sie ein Archiv erstellen lassen, trägt dieses im Dateinamen das Erstellungsdatum, die Uhrzeit sowie den Begriff backup. Die versteckte Informationsdatei .mintbackup liegt im Archiv.

Restauration

Um ein Backup zurückzuschreiben, klicken Sie im Hauptmenü aus Abbildung 1 auf den Punkt Dateien wiederherstellen. Falls Sie bei der Sicherung ein Archiv erstellt haben, markieren Sie Archiv und wählen dann die entsprechende Datei mit einem Klick auf (None) aus. Anschließend stellen Sie unter Ziel das Verzeichnis ein, in das mintBackup die Dateien zurückschreiben soll (Abbildung 4).

Abbildung 4

Abbildung 4: Mit den hier gezeigten Einstellungen würde mintBackup die Dateien aus dem Sicherungsarchiv 2013-02-22-1810-backup.tar.gz in das Verzeichnis Bilder zurückschreiben.

Da mintBackup das Archiv erst öffnet und inspiziert, dauert das Zurückschreiben aus dem Archiv etwas länger. Je nach Umfang der verpackten Dateien sieht es dann so aus, als sei mintBackup abgestürzt.

Liegt das Backup hingegen in einem Verzeichnis, markieren Sie Ordner, stellen unter Quelle das Verzeichnis mit dem Backup ein und wählen dann unter Ziel das Verzeichnis, in das mintBackup die Dateien zurückschreiben soll. Egal ob Archiv oder Ordner: Sofern im Zielverzeichnis bereits Dateien liegen, überschreibt mintBackup diese. Unter welcher Bedingung dies geschieht, legen Sie hinter Erweiterte Einstellungen unter Überschreiben fest.

Nach einem Klick auf Forward erhalten Sie eine kleine Zusammenfassung. Hier treffen Sie jetzt (zumindest in der Version 2.0.7) auf einen fiesen Programmfehler: mintBackup ignoriert die im Schritt zuvor eingestellten Verzeichnisse Quelle und Ziel. Stattdessen nimmt das Werkzeug unverrückbar immer den Ordner /root an (Abbildung 5). Ein Klick auf Apply würde folglich die Dateien in dieses Verzeichnis zurückschreiben. Wenn Sie das nicht möchten, bleibt Ihnen nur, mintBackup zu beenden und per Hand die Dateien zu kopieren – beziehungsweise das Archiv zu entpacken.

Abbildung 5

Abbildung 5: In der Version 2.0.7 schreibt mintBackup aufgrund eines Bugs die Dateien grundsätzlich nur in das Verzeichnis /root zurück.

Tip a friend    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 110 Punkte (2 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 05/2014

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Bilder vergleichen mit diffimg
Bilder vergleichen mit diffimg
Tim Schürmann, 01.04.2014 12:40, 1 Kommentare

Das kleine Werkzeug diffimg kann zwei (scheinbar) identische Bilder miteinander vergleichen und die Unterschiede optisch hervorheben. Damit lassen sich nicht nur Rätsel a la „Orignial und Fäls...

Aktuelle Fragen

programm suche
Hans-Joachim Köpke, 13.04.2014 10:43, 8 Antworten
suche noch programme die zu windows gibt, die auch unter linux laufen bzw sich ähneln sozusagen a...
Funknetz (Web-Stick)
Hans-Joachim Köpke, 04.04.2014 07:31, 2 Antworten
Bei Windows7 brauche ich den Stick nur ins USB-Fach schieben dann erkennt Windows7 Automatisch, a...
Ubuntu 13.10 überschreibt immer Windows 8 Bootmanager
Thomas Weiss, 15.03.2014 19:20, 8 Antworten
Hallo Leute, ich hoffe das ich richtig bin. Ich habe einen Dell Insipron 660 Ich möchte gerne Ub...
USB-PTP-Class Kamera wird nicht erkannt (Windows-only)
Wimpy *, 14.03.2014 13:04, 15 Antworten
ich habe meiner Frau eine Digitalkamera, AGFA Optima 103, gekauft und wir sind sehr zufrieden dam...
Treiber
Michael Kristahn, 12.03.2014 08:28, 5 Antworten
Habe mir ein Scanner gebraucht gekauft von Canon CanoScan LiDE 70 kein Treiber wie bekomme ich de...