Angetestet

Aktuelle Software im Kurztest

19.03.2013
Mit Any-dl steht Ihnen ein komfortables Tool zum Download von Videoclips aus verschiedenen Mediatheken zur Verfügung.Benötigen Sie regelmäßig Statistiken über Änderungen in Patch- oder Textdateien, dann ist Diffstat das Mittel der Wahl.Diodon bietet eine gute Lösung, wenn Sie intensiv mit verschiedenen Zwischenablagen arbeiten und dort gerne mehrere Elemente ablegen möchten.Der leistungsfähige Texteditor RText läuft auf allen gängigen Betriebssystemen und lässt kaum Wünsche offen.

Any-dl 0.9.2b

Sicher haben Sie schon einmal eine Dokumentation oder Serienfolge verpasst und sich gefreut, sie in der Mediathek des Senders doch noch sehen zu können. Allerdings bleiben in den Mediatheken der meisten Sender einzelne Folgen nur sieben Tage verfügbar. Möchten Sie einen Beitrag später oder öfter sehen, brauchen Sie ein Tool wie Any-dl: Es lädt den Beitrag auf den eigenen Rechner herunter, eine Funktion, mit der die Mediatheken in der Regel nicht aufwarten. Als Inspiration dienten den Entwicklern Download-Tools wie Youtube-dl oder Zdf-dl. Während die meisten Konkurrenzlösungen sich auf eine einzelne Mediathek festlegen, verfolgt Any-dl einen generischen Ansatz und unterstützt eine Vielzahl an unterschiedlichen Mediatheken. Es greift dazu auf sogenannte Parser-Definitionen zurück, die Sie in der Konfigurationsdatei des Programms festlegen. Die Standardkonfiguration enthält bereits 19 Definitionen für die gängigsten Mediatheken, wobei die Palette von 3Sat und Arte über ARD, ORF und Pro7 bis hin zu Vimeo, WDR und ZDF reicht. Eine Liste aller unterstützten Mediatheken erhalten Sie beim Aufruf mit dem Parameter -l. Die Standarddefinitionen eignen sich hervorragend als Vorlage, um diese Liste durch eigene Definitionen zu erweitern. Der Aufrufparameter -c liefert eine Liste aller Befehle, die Any-dl in den Definitionen unterstützt. Im Quellarchiv befindet sich darüber hinaus eine README-Datei, die sich ausführlich mit dem Erstellen neuer Parser-Definitionen beschäftigt. Zum Download eines Videos genügt es, Any-dl mit der URL der Mediathekseite aufzurufen, auf der sich das Video befindet. Meist erkennt das Tool selbst, um welche Mediathek es sich handelt, und wählt einen geeigneten Parser aus. Anschließend startet der Download.

Any-dl 0.9.2b

Lizenz: GPLv3

Quelle: http://www.first.in-berlin.de/software/tools/any-dl/

Diffstat 1.56

Geht es darum, die Unterschiede zweier Textdateien zu ermitteln, kommt das Konsolenprogramm Diff oder einer seiner zahlreichen Ableger zum Einsatz. Gilt es stattdessen, nicht die Unterschiede zu erfassen, sondern den Umfang der Änderungen, dann hilft dabei Diffstat weiter. Es wertet die Ausgabe des klassischen Diff statistisch aus. Dabei ermittelt es die Anzahl der hinzugefügten, modifizierten und gelöschten Zeilen einer Datei. Dazu zählt es die Marker +, - und !, die Diff am Anfang jeder bearbeiteten Zeile positioniert. Vergleichen Sie auf diese Weise zwei Dateien, erhalten Sie als Analyseergebnis eine kurze Ausgabe mit der Gesamtsumme der Änderungen. Setzen Sie Diffstat hingegen auf eine mit Diff erzeugte Patch-Datei an, erzeugt das Programm eine übersichtliche Statistik. Enthält die Patch-Datei die Änderungen von mehreren Quelldateien, liefert Diffstat eine nach Dateinamen geordnete Liste der Modifikationen. Über Kommandozeilenparameter passen Sie das Ausgabeformat Ihren Wünschen an. So lässt sich beispielsweise die Sortierung deaktivieren oder die Histogrammanzeige mit Punkten auffüllen. Zur späteren Weiterverarbeitung lenken Sie die Ausgabe mithilfe des Parameters -o in eine Datei um. Mit -v zeichnet das Programm bei der Ausführung einen Fortschrittsbalken, sodass Sie sehen, ob diffstat noch aktiv ist. Das Programm unterliegt einer stetigen Weiterentwicklung. So unterstützen neuere Versionen beispielsweise auch komprimierte Dateien. Die aktuellste Version ermöglicht es über den Parameter -K, in großen Patch-Dateien festzustellen, welche Files hinzugekommen sind oder entfernt wurden. Auch die Manpage wurde in der aktuellen Version überarbeitet.

Diffstat 1.56

Lizenz: MIT/X

Quelle: http://invisible-island.net/diffstat/

Diodon 1.0.2

Ob KDE, Gnome oder Fluxbox – ohne leistungsfähige Zwischenablage kommt keine grafische Oberfläche aus. Allerdings verwalten die meisten Standardablagen nur einen Eintrag. Mit Diodon steht nun für Ubuntu und Gnome eine kleine, kompakte App zur Verwaltung der Zwischenablage zur Verfügung, die mehr kann. Das in Vala programmierte Tool integriert sich nach dem Start mit dem Icon eines gelben Fisches nahtlos in die Symbolleiste der Oberfläche. Per Linksklick oder [Ctrl]+[Alt]+[V] öffnen Sie ein Kontextmenü, das den Inhalt der Zwischenablage auflistet und Zugang zu den Einstellungen gewährt. Standardmäßig speichert Diodon maximal 25 Einträge in seiner Zwischenablage. Dieser Wert lässt sich in der Konfiguration auf bis zu 99 Einträge erhöhen. Den Inhalt der Zwischenablage speichert das Programm als XML-Datei im Verzeichnis ~/.local/share/diodon und lädt ihn beim nächsten Start. Damit steht der Inhalt auch nach einem Reboot oder Absturz wieder zur Verfügung. Wünschen Sie dies etwa aus Sicherheitsgründen nicht, deaktivieren Sie das Feature in den Einstellungen. Um ein bestimmtes Element aus der Diodon-Zwischenablage einzufügen, markieren Sie es in der Liste und nutzen anschließend die gewohnte Einfügefunktion. Die Einträge für seine Zwischenablage erhält Diodon aus der Zwischenablage der Oberfläche und der Auswahlzwischenablage. Auf Wunsch synchronisiert Diodon auch den Inhalt zwischen den beiden. Über Plugins lässt sich der Funktionsumfang von Diodon noch erweitern. Das Quellarchiv enthält bereits die Plugins Application Indicator, Unity Lens und Zeitgeist, die installiert werden, falls das System die jeweilige Zusatzapplikation enthält.

Diodon 1.0.2

Lizenz: GPLv2

Quelle: https://wiki.ubuntu.com/Diodon

RText 2.0.6

RText läuft auf jedem System, das mindestens JRE 1.4 bieten kann. Eine besondere Eigenschaft stellt seine individuelle Konfigurierbarkeit dar: Sie können fast jede Einstellung nach Ihrem Gusto anpassen. Dabei reichen die Möglichkeiten vom Erscheinungsbild und der die Wahl der Lokalisierung über die Rechtschreibkontrolle und Druckereinstellungen bis hin zu Hilfsapplikationen wie Compilern oder Debuggern. Rtext bietet Lokalisierungen in 15 Sprachen, liefert jedoch standardmäßig nur eine englische Rechtschreibkontrolle mit. Beim Syntax-Highlighting unterstützt der Editor 19 Programmier- und Markup-Sprachen von Assembler über Java bis hin zu XML. Sogenanntes Code-Folding bietet RText jedoch nur für einen Teil dieser Sprachen, wobei Sie diese Funktion für jede Sprache einzeln aktivieren oder deaktivieren. Daneben definieren Sie bei Bedarf eigene Dateifilter, passen die Tastenkürzel an oder beeinflussen die Anordnung von Oberflächenelementen wie dem Verzeichnisbaum. Neben den Standardfunktionen jedes guten Editors besitzt RText eine leistungsfähige Suchen-und-Ersetzen-Funktion, die auch mit regulären Ausdrücken zurecht kommt. Ein unbegrenzter Undo/Redo-Speicher sorgt dafür, dass vorschnelle Änderungen keinen großen Schaden anrichten. Mit einem Makro-Rekorder zeichnen Sie wiederkehrende Aufgaben auf und automatisieren diese über Makros. Über die Funktion Speichern als Remote legen Sie Dateien via FTP oder HTTP auf entfernten Servern ab. Bei Fragen steht Ihnen eine umfangreiche Hilfefunktion zur Verfügung, wenn auch nur in Englisch.

RText 2.0.6

Lizenz: BSD Revised

Quelle: http://fifesoft.com/rtext/

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