UMTS

Immer mehr Notebooks bringen bereits ab Werk UMTS-Karten mit, die einen bequemen drahtlosen Zugang ins Internet per herkömmlicher SIM-Karte versprechen. Externe Karten für den USB-Anschluss oder den CardBus/ExpressCard-Slot verfügen über eine eingebaute Antenne. Interne Boards kommen in der Regel in Gestalt einer Mini-PCI-Express-Karte und nutzen oft Antennen, die im Display des Notebooks verbaut sind.

Neben einem Kernelmodul, das jede Karte zum Betrieb benötigt, gilt es in den meisten Fällen auch noch eine proprietäre Firmware zu laden. Sie befindet sich meist auf mitgelieferten Treiber-CDs für andere Betriebssysteme oder lässt sich von der Hersteller-Website herunterladen. Die meisten Linux-Distributionen liefern aus rechtlichen Gründen keine Firmware-Dateien der Hersteller mit.

@:Im Internet gibt es Kompatibilitätslisten ([8],[9]), die vor dem Kauf einer UMTS-Karte oder bei einer anstehenden Aufrüstung erste Hinweise zur Kompatibilität unter dem freien Betriebssystem liefern. Die Firmware-Dateien müssen Sie anschließend – sofern die verwendete Distribution sie nicht beinhaltet – ins Verzeichnis /lib/firmware/ kopieren, um die Initialisierung des Geräts zu ermöglichen.

Nach korrekter Initialisierung des UMTS-Modems finden Sie im Netzwerk-Manager der Distribution in aller Regel den Zugang per WWAN gelistet. Meist können Sie diesen auch sehr bequem konfigurieren, da viele Distributionen die Zugangsdaten der Provider bereits hinterlegt haben. Somit müssen Sie weder Modembefehle noch DNS-Serveradressen manuell eingeben (Abbildung 2).

Abbildung 2: Bequemer geht es kaum noch: UMTS unter Linux (hier: PCLinuxOS).

Fingerübungen

In vielen hochwertigen Notebooks dienen Fingerabdrucksensoren zur Authentifizierung des Anwenders. Damit ersetzt ein Fingerabdruck die Passworteingabe – nicht nur beim Login, sondern auch im laufenden Betrieb bei der Wahrnehmung administrativer Aufgaben. Für viele Modelle der beiden führenden Hersteller entsprechender Sensoren, SGS Thomson Microelectronics und AuthenTec Inc., bringt Linux schon von Haus aus passende Treiber mit.

Zudem stehen mit Thinkfinger [10], Thinkfinger GUI [11] sowie Fprint [12] native Linux-Programme zur Nutzung der Fingerabdrucksensoren bereit. Da jedoch nicht alle Sensortypen der jeweiligen Hersteller unterstützt werden, empfiehlt es sich auch hier, vorab einen Blick in die Liste der vorhandenen Treiber [13] zu werfen.

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