Fedora 18
Mit zehn Wochen Verspätung erschien am 15. Januar Fedora 18 "Spherical Cow" mit Kernel 3.7 als Basis. Schuld an der Verzögerung war insbesondere die Neuentwicklung des Installers, der noch aus den Anfangszeiten der Linux-Distribution von Red Hat stammte. Fedora unterstützt nun auch den Start auf Rechnern mit aktiviertem UEFI Secure Boot. Dafür haben die Fedora-Entwickler den Bootloader, den Kernel und die Kernel-Module mit Schlüsseln signiert, die wiederum von Microsoft beglaubigt wurden. Als Desktop findet sich neben Gnome 3 auch Maté, das auf Gnome 2 basiert und somit auf die umstrittene Gnome-Shell verzichtet. Weitere Neuerungen betreffen den Firewall-Daemon Firewalld, den System Storage Manager SSM und die Virtualisierung mit KVM.
Fuduntu 2013.1
Bei Fuduntu 2013.1 handelt es sich um einen Fedora-Fork, der den Fokus auf Usability legt. Im Auslieferungszustand startet Fuduntu Gnome 2 als Desktop, es steht jedoch auch die finale Version von Enlightenment E17 zum Einsatz bereit. Als Unterbau dienen Kernel 3.6.9 und X.org 1.12, als Webbrowser Chromium 23.0.1271.97 und Firefox 17.0. Daneben enthält die Distribution noch Gimp 2.8.2 und VLC 2.0.5.



