Zusammenfassung

Zu welchem der besprochenen Programme sollte der geneigte Animator in spe nun greifen? KTooN scheidet nicht zuletzt wegen technischer Unzulänglichkeiten aus, sein Fork Tupi hat es in allen Punkten überholt. Trotzdem lässt auch dieser immer noch viele Wünsche offen.

Für den unkomplizierten Einstieg bietet sich Pencil an. Aufgrund der Ähnlichkeit zu gewöhnlichen Malprogrammen finden sich auch Einsteiger schnell zurecht. Wer aufwendige Animationen erstellt, bei denen sich viele Bereiche des Bildes gleichzeitig ändern, wird die Arbeit mit Pencil jedoch nicht zuletzt wegen der fehlenden Tweening-Funktion schnell als unökonomisch empfinden.

Hier springt Synfig Studio mit seinen vielen Optionen und Tweening-Möglichkeiten in die Bresche. Unterm Strich empfehlen sich – je nach Art des persönlichen Vorhabens – entweder Pencil oder Synfig Studio. 

Glossar

Tweening

Tweening (kurz für "Inbetweening") spart den Aufwand, jeden Frame per Hand erstellen zu müssen: Sie geben nur noch an, auf welche Art und Weise sich ein Objekt verändert und über wie viele Frames sich dieser Prozess erstreckt. Dabei kann das Objekt etwa seine Position oder Deckkraft ändern und sich drehen. Dazu berechnet Tweening dann alle erforderlichen Zwischenbilder automatisch.

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