Synfig Studio

Robert Quattlebaum programmierte vor einigen Jahren die Animationssoftware Synfig Studio [9] und versuchte, diese zu verkaufen. Als im Jahre 2005 immer noch kein kommerzieller Erfolg absehbar war, stellte er den Quellcode als Open-Source-Produkt unter die GNU Public License. Seitdem entwickelt die Community die Software kontinuierlich weiter, sodass regelmäßig neue Updates erscheinen. Für die gängigsten Distributionen stehen fertige Pakete des aktuellen Stable-Release auf der Synfig-Homepage zum Download bereit [10].

Die ausführliche und leicht verständliche Anleitung liegt komplett in Englisch vor. Ein paar wenige Abschnitte, welche die allerersten Schritte abdecken, wurden bereits ins Deutsche übersetzt [11]. Beim Einarbeiten in die Software wird schnell klar, dass das Tweenen hier im Vordergrund steht. Sie wählen grundsätzlich auf der Zeitleiste Keyframes aus, zwischen denen sich das Objekt ändern soll. Bei den Tweening-Techniken erlaubt Synfig Studio es zudem, Grafiken ineinander zu morphen. Hierfür sollten Sie aber eine genügende Frame-Anzahl einplanen, damit das Ergebnis nicht zu künstlich aussieht.

Jedes grafische Objekt besteht bei Synfig Studio grundsätzlich aus einem eigenen Layer, welcher jedoch mit den anderen Layern optional interagiert – beispielsweise durch entsprechende Effekte, wenn diese sich gegenseitig überlagern. Grafische Objekte erstellen Sie mit ähnlichen Werkzeugen wie in gängigen Vektorgrafikprogrammen. Dabei besteht das Programm nicht aus einem großen Hauptfenster, sondern verteilt es mehrere eigenständige Fenster auf dem Desktop (Abbildung 6).

Abbildung 6: Synfig Studio besteht aus sich gegenseitig überlappenden Einzelfenstern.

Synfig Studio – Fazit

Wer sich erst einmal in Synfig Studio eingearbeitet hat, lernt das Programm schnell zu schätzen. Zwar fällt die Lernkurve steiler aus als etwa bei Pencil, doch die Anleitung erweist sich als sehr hilfreich. Ferner bereichert die Funktionsvielfalt das Programm.

Diesen Artikel als PDF kaufen

Express-Kauf als PDF

Umfang: 4 Heftseiten

Preis € 0,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

Kommentare

Infos zur Publikation

LU 12/2016: Neue Desktops

Digitale Ausgabe: Preis € 5,99
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

Brother Drucker DCP-J4120
Achim Zerrer, 09.12.2016 18:08, 0 Antworten
Hallo, ich wollte unter Leap 42.1 den Brother Drucker installieren und dazu das PPD- Datei vom do...
Drucker Epson XP-332 unter ubuntu 14.04 einrichten
Andrea Wagenblast, 30.11.2016 22:07, 2 Antworten
Hallo, habe vergeblich versucht mein Multifunktionsgerät Epson XP-332 als neuen Drucker unter...
Apricity Gnome unter Win 10 via VirtualBox
André Driesel, 30.11.2016 06:28, 2 Antworten
Halo Leute, ich versuche hier schon seit mehreren Tagen Apricity OS Gnome via VirtualBox zum l...
EYE of Gnome
FRank Schubert, 15.11.2016 20:06, 2 Antworten
Hallo, EOG öffnet Fotos nur in der Größenordnung 4000 × 3000 Pixel. Größere Fotos werden nic...
Kamera mit Notebook koppeln
Karl Spiegel, 12.11.2016 15:02, 2 Antworten
Hi, Fotografen ich werde eine SONY alpha 77ii bekommen, und möchte die LifeView-Möglichkeit nu...