Auf die Platte

Zorin OS lässt sich bei Gefallen ohne Probleme über ein grafisches Menü auf der Festplatte installieren. Sie klicken dazu im Live-Betrieb auf den Starter Install Zorin 6 auf dem Desktop oder starten den Installer durch Auswahl des Eintrags Start the installer directly im Grub-Bootmanager. Anschließend leitet Sie die Einrichtungsroutine in wenigen Schritten durch den Installationsprozess.

Da Zorin OS den von Ubuntu her bekannten Installer Ubiquity verwendet, gilt es jedoch – sofern Sie nicht bereits während der Systemeinrichtung einen Internet-Zugang aktiviert hatten – nach dem Abschluss der eigentlichen Routine und einem anschließenden Warmstart noch die Pakete zur deutschen Lokalisierung nachzuinstallieren. Danach präsentiert sich Zorin OS auch in deutscher Sprache einsatzbereit.

Gnomenu

Das irische Ubuntu-Derivat implementiert Gnomenu und ersetzt damit die noch unter Gnome 2.x übliche Menüstruktur mit den drei Hauptgruppen Anwendungen, Orte und System. Das Gnomenu orientiert sich im Erscheinungsbild am Menü von KDE 4, ohne jedoch dessen Ergonomie zu erreichen. So finden Sie im Gnomenu links die üblichen Programmgruppen, während rechts bunt durcheinandergewürfelt unterschiedliche Einträge auftauchen, die teils in Ordner verzweigen, teils jedoch auch Konfigurationswerkzeuge aufrufen.

Haben Sie im linken Bereich des Gnomenu eine Programmgruppe geöffnet, so erscheinen die in dieser Programmgruppe befindlichen einzelnen Applikationen links im Fenster, während der rechte Bereich unverändert bleibt. Sie kehren zu den Programmgruppen zurück, indem Sie unten links im Gnomenu auf den Eintrag Zurück klicken.

Finden die voreingestellte Menüstruktur und die Bedienoberfläche nicht Ihre Zustimmung, so können Sie per Mausklick den Desktop ändern. Zorin OS bietet dazu im Untermenü System Tools den Zorin Look Changer an, der drei vorkonfigurierte Erscheinungsbilder zur Auswahl stellt: Eher an Einsteiger aus der Windows-Welt richten sich die Optionen Windows 7 und Windows XP, während versiertere Linux-Anwender wohl eher auf die Option GNOME 2 zurückgreifen. Der Look Changer modifiziert sodann umgehend die Menüstruktur, ohne dass Sie sich abmelden oder einen Warmstart vornehmen müssten.

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