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Neues rund um Linux

10.01.2013

Steam für Linux jetzt in der Public Beta

Wie gut, dass der Aktuell-Teil von LinuxUser zusammen mit dem Editorial erst kurz vor dem Anlauf der Offset-Maschinen in der Druckerei landet. So können wir hier noch eine Neuigkeit melden, die in unseren Test von Steam für Linux auf Seite 62 noch fehlt: Kurz vor Weihnachten hat Valve sein Beta-Programm von Steam für Linux öffentlich freigegeben, sodass jetzt jedermann den Spiele-Client testen kann (http://tinyurl.com/lu0213-steam-public). Dazu müssen Sie lediglich den als DEB-Paket vorliegenden Client herunterladen und installieren – Details dazu lesen Sie in unserem Testbericht.

Die Anlaufstelle für Bugreports hat Valve nun aus den in der Closed-Beta noch verwendeten Steam-Foren in das besser dafür geeignete Github verlegt. Das dortige Steam-for-Linux-Repository (https://github.com/ValveSoftware/steam-for-linux) war zu Drucklegung noch leer, ermöglicht aber jedem mit einem Github-Account, neue Issues anzulegen, zu bearbeiten und zu verfolgen. Auch die Datenbank bereits erfasster Bugs lässt sich an dieser Stelle durchsuchen. Daneben gibt es nun unter http://repo.steampowered.com/steam/ ein Repo für den Linux-Steam-Client-Installer. Neu ist auch eine Mailing-Liste, über die Update-News zum Installer tickern sollen. Dafür können Sie sich unter https://list.valvesoftware.com/cgi-bin/mailman/listinfo/steamrepo eintragen. (jlu)

steam.png

Spiele für alle: Kurz vor Weihnachten hat Valve die Beta von Steam for Linux öffentlich freigegeben.

Trojitá: Neuer IMAP-Mail-Client für KDE

Der Open-Source-Mailclient Trojitá wird Teil des KDE-Projekts. Mit diesem teile man ohnehin viele gemeinsame Ziele, schreibt der Trojitá-Autor Jan Kundrát in seinem Blog (http://tinyurl.com/lu0213-trojita). Mit dem Mail-Client Trojita (http://trojita.flaska.net), an dem er seit mehreren Jahren arbeitet, möchten er und sein Team einen benutzerfreundlichen, effizienten, standardkonformen und plattformübergreifenden IMAP-Client anbieten. Die Software ist in C++ mit dem Toolkit Qt4 umgesetzt und unter der GPL lizenziert. Umfassende Informationen zum Projekt finden sich in Kundráts Masterarbeit (http://trojita.flaska.net/msc-thesis.pdf). Der Quelltext des IMAP-Clients lagert nun in der Infrastruktur des KDE-Projekts unter extragear/pim/trojita. Derzeit arbeiten die Entwickler an der Umsetzung mehrerer Absender-Identitäten und der Lokalisierung, demnächst soll das Projekt auf KDEs Bugzilla umsteigen. (mhu)

trojita.png

KDEs neuer IMAP-Mailclient Trojitá ist in C++ mit Qt4 umgesetzt.

Datei-Synchronisierer SparkleShare erreicht Version 1.0

Die freie Datei-Hosting-Software SparkleShare liegt jetzt in der Version 1.0 vor. Wie der Entwickler Hylke Bons schreibt (http://bomahy.nl/wordpress/?p=171), hält er die Software nun stabil genug für eine solche Milestone-Release, auch wenn sie noch einige kleinere Fehler enthält. SparkleShare implementiert einen Ordner, den es über mehrere Rechner synchronisiert, ähnlich wie bei Dropbox oder Ubuntu One (http://www.linux-community.de/24104). Im Gegensatz zu diesen handelt es sich bei SparkleShare aber um freie Software unter der GPLv3. Zudem läuft es nicht bei einem Dienstleister, sondern auf Ihrem eigenen Server. Das Setup-Skript Dazzle hilft dabei, die Software dort einzurichten. Auf Wunsch können Sie lokal mit AES-256-CBC verschlüsseln, bevor die SparkleShare sie an andere Hosts überträgt. Weitere Informationen sowie Installationsdateien für Linux, Mac OS X und Windows finden Sie auf http://sparkleshare.org. (mhu)

sparkleshare.png

Synchronisiert Dateien über mehrere Rechner: SparkleShare hat jetzt Version 1.0 erreicht. (Bild: Hylke Bons)

Raspberry Pi für Consumer und Robotik

Die Raspberry-Pi-Foundation möchte Ihren Bastler-Rechner endkundentauglicher machen und hat zu diesem Zweck unter http://store.raspberrypi.com/ einen eigenen App-Store für das Gerät aufgemacht. Der Pi-Store soll künftig als zentrale Anlaufstelle für Raspberry-Pi-Software dienen und enthält neben Apps und Tools auch Spiele, Medieninhalte und Tutorials. Dabei finden sich neben kostenlosen auch bereits kostenpflichtige Inhalte unter den Angeboten, deren Anzahl mit rund 30 bislang allerdings recht überschaubar bleibt.

Auch das bisher aufgrund der hohen Nachfrage nach dem Modell B des Raspberry Pi auf der Strecke gebliebene Modell A des Boards soll demnächst endlich in Produktion gehen (http://www.raspberrypi.org/archives/2615). Es verfügt nur über halb so viel Speicher und einen einzelnen USB-Port, auch der Ethernet-Anschluss fehlt. Dafür eignet es sich mit einer sehr geringen Leistungsaufnahme als Kontrollmodul zur Automatisierung, für Robotik und den industriellen Einsatz. Dazu passt auch der vorgesehene Preis von 25 US-Dollar. (jlu)

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Der neue Raspberry-Pi-Store bietet neben kostenlosen auch kostenpflichtige Inhalte an.

Handwerker-Software Kraft 0.50 veröffentlicht

Kraft, eine betriebswirtschaftliche KDE-Anwendung für Handwerksbetriebe, gibt es jetzt in Version 0.50 erhältlich (http://volle-kraft-voraus.de/De/). Die GPL-lizenzierte Software bietet kleinen Gewerbetreibenden eine Kundendatenbank, das Erstellen von Angeboten und Rechnungen, Textbausteine, einfaches Materialmanagement und Dokumentenerstellung im PDF-Format. Das neue Release unterstützt mehrere Steuersätze innerhalb eines Dokuments, wie etwa Posten, die steuerfrei oder mit reduziertem Steuersatz abgerechnet werden. Daneben kann Kraft nun auch bereits bestehenden Dokumenten Adressen hinzufügen und von Hand eingefügte Posten dem Katalog hinzufügen. Außerdem gibt es einige Bugfixes sowie Verbesserungen bei der Performance. (mhu)

Sernet veröffentlicht kostenlose Samba-4-Appliance

Ab sofort gibt es mit der Sernet Samba 4 Appliance eine spezialisierte Linux-Distribution, mit der sich auf Basis des kürzlich erschienenen Samba 4 ein Windows Domain Controller auf Linux-Basis realisieren lässt. Das ISO-Image (http://tinyurl.com/lu0213-sernet) enthält eine angepasste Variante von Debian Linux, bei der der Installer durch die Konfiguration einer Active-Directory-Domain führt. Windows-Clients lassen sich dabei wie von Windows gewohnt in den Windows Remote Server Admin Tools über Group Policies verwalten. Die Konfiguration des Domain Controllers geschieht über ein Programm, das wie sein Windows-Vorbild dcpromo heißt. Darüber hinaus unterstützt die Appliance die Zarafa-Groupware, die als vollwertiger Ersatz zu Microsoft Exchange dienen soll. (ofr)

Community-Version: OX App Suite veröffentlicht

Einen "browser-basierten Desktop" habe man geschaffen, meldet Hersteller Open-Xchange (http://www.open-xchange.de), und stellt diesen jetzt als Ox App Suite kostenlos zur Verfügung. In das Webportal integrieren sich weitere Anwendungen, etwa für Mail und Groupware, oder Konnektoren zu sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Xing. Außerdem ließen sich im Browser Bilder, Audio-, Text- und Video-Dateien verwalten. Der Heiligenschein "Halo" soll dem Anwender alle relevanten Daten zu einem Kontakt auf einen Blick übersichtlich darstellen. (mfe)

Kurz notiert

Das voraussichtlich im Februar erscheinend LibreOffice 4.0 wird sämtliche Formate des Visualisierungsprogramms Visio unterstützen (http://tinyurl.com/lu0213-libreoffice). Die freie Bürosuite beherrscht den Import von Visio-Dateien schon seit einem Jahr. Nun ist die dafür zuständige Bibliothek Libvisio auch in der Lage, alle Formate von Visio 1 (1992) bis einschließlich Microsoft Visio 2013 zu öffnen.

Das neue Pulseaudio 3.0 unterstützt nun standardmäßig auch Bluetooth-Klangquellen (http://tinyurl.com/lu0213-pulseaudio). Für besseres Zusammenspiel mit Mobilgeräten sorgt die Unterstützung für den ALSA Use Case Manager (UCM). Daneben lässt sich nun die Latenz von Wiedergabegeräten korrigieren, um etwa den Videoton zu synchronisieren.

Hinter dem KDE-Grafikprogramm Krita steht nun eine Stiftung, die im niederländischen Deventer ansässig ist (http://tinyurl.com/lu0213-krita). Die "Stichting Krita Foundation" will freie Grafiksoftware wie Krita zu entwickeln, Dienste für Anwender und Entwicklerzur Verfügung zu stellen sowie Künstler und Studios mit allem versorgen, was sie für die digitale Kunstproduktion benötigen.

Das Merge-Window für Kernel 3.8 ist geschlossen, und eine der interessantesten Neuerungen dürfte der geplante Support für Microsofts Touch-Protokoll sein (https://lkml.org/lkml/2012/12/12/424). Das verspricht die Multitouch-Fähigkeiten von Linux deutlich zu verbessern: Microsofts Quasi-Standard macht es auch Linux-Entwicklern leichter, eine Menge an Hardware-Geräten zu unterstützen.

Die minimalistische Distribution 4M Linux 5.0 ist nun in einer Multiboot-Ausgabe erhältlich http://4mlinux.com. Das rund 170 MByte große Live-Image erlaubt es, Debian 6.0, Fedora 17, Slackware 14.0 und Ubuntu 12.04 per Netzwerk zu installieren. Daneben kann man 4M Linux 5.0 auch booten, um die Platte zu partitionieren oder ein Backup zu erzeugen.

Der in Perl geschriebene Squid Analyzer 5.0 wertet die Protokolle des Squid-Proxy aus. Dazu wartet die aktuellste Version mit einer neuen Weboberfläche auf, welche die Abhängigkeit von der Grafikbibliothek GD abschüttelt (http://squidanalyzer.darold.net). Die Diagramme erzeugt nun die Javascript-Bibliothek Flotr2 mit Web-Mitteln. Daneben behoben die Entwickler zahlreiche Bugs.

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LinuxUser 05/2014

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