Überall im Internet lauern Gefahren, die weder vor einem kleinen Heim-LAN noch vor großen Unternehmensnetzen Halt machen. Daher brauchen alle Rechner, die mit dem Internet verbunden sind, eine gut eingestellte Firewall zur Abwehr möglicher Angreifer. Für Heimnetze empfiehlt sich ebenso wie für jene in Unternehmen zur Absicherung eine externe Firewall, die auf einem eigens dafür vorgesehenen Rechner läuft. Hier leistet die freie Firewall-Distribution IPFire [1] gute Dienste: Sie verbindet die Sicherheit und Stabilität des Betriebssystems Linux mit vielen Funktionen und hohem Bedienkomfort.
IPFire kommt als gerade mal rund 78 Megabyte großes ISO-Image und stellt sehr niedrige Hardware-Anforderungen: Die Entwickler geben als minimale Systemvoraussetzungen einen Pentium-Prozessor mit 333 MHz Taktfrequenz an sowie zum schnellen Arbeiten ohne viele Swap-Vorgänge 512 MByte Arbeitsspeicher. Daneben benötigt IPfire 2 GByte freien Speicherplatz auf der Platte, wobei es IDE-, SCSI- und SATA-Schnittstellen unterstützt. Für den Betrieb von IPFire genügt also durchaus auch ein zehn Jahre altes Pentium-III-System. Es muss lediglich über mindestens zwei Netzwerkkarten verfügen: Ein LAN-Interface führt nach außen zum DSL-Anschluss, während die zweite Schnittstelle die Verbindung zum internen Netz herstellt. Die Netzwerkkarten müssen dabei zwingend mindestens 100 Mbit/s Transfergeschwindigkeit bieten. Ältere LAN-Karten mit lediglich 10 Mbit/s maximaler Datentransferrate lassen sich mit IPFire nicht mehr einsetzen, was schon aufgrund der Geschwindigkeit aktueller DSL-Anschlüsse Sinn macht.
IPFire hält Sie nicht mit umständlichen und langwierigen Installationsarbeiten auf: Die Distribution startet nach dem Booten von CD in einen optisch etwas antiquiert
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